Donald Trump versprach im Falle eines Wahlsiegs bei den US-Präsidentschaftswahlen die Schaffung einer Strategic Bitcoin Reserve. Derzeit besitzt die US-Regierung bereits über 208.000 Bitcoin, doch das Behalten dieser könnte sich als weitaus komplexer erweisen als gedacht.

Hat Trump genug Macht?

Es herrscht weiterhin Unklarheit über Donald Trumps konkreten Plan mit Bitcoin. Alles hängt natürlich davon ab, wie er das Wort „Reserve“ definiert.

Würde die Regierung einfach aufhören, ihre Bitcoin zu verkaufen, wie Trump es in seiner Rede im Juli 2024 versprach? Oder würde die USA aktiv Bitcoin kaufen, wie es Senatorin Cynthia Lummis und Robert F. Kennedy Jr. fordern?

Es klingt zwar simpel, die Bitcoin der Regierung nicht zu verkaufen, aber derzeit gibt es keine bestehende Methode, dies zu implementieren.

Wahrscheinlich wäre dafür die Unterstützung verschiedener Regierungsbehörden erforderlich, wie beispielsweise des Justizministeriums und des Finanzministeriums.

Trump braucht den Kongress

Es gibt sogar Experten, die sagen, dass Trump die Hilfe des Kongresses benötigen würde, um Bitcoin als Reserve-Asset für die Vereinigten Staaten zu etablieren.

Andere wiederum sind sich unsicher, inwieweit dies in Trumps Machtbereich liegen könnte. Mit anderen Worten: Es ist durchaus möglich, dass er dies auch eigenständig regeln könnte.

Fazit? Das werden die kommenden Monate zeigen. Die Schaffung einer nationalen Bitcoin-Reserve wird jedenfalls keine Priorität für Donald Trump sein.

Es gibt schließlich wichtigere Themen zu klären, was darauf hindeutet, dass sein Fokus zunächst in diese Richtung gehen wird. Und selbst dann bleibt abzuwarten, ob er tatsächlich die Absicht hat, seine Versprechen einzuhalten.

Es könnte natürlich auch ein taktischer Schachzug gewesen sein, um die Wahl zu gewinnen oder zumindest einige Stimmen aus dem Lager der Bitcoiner zu sichern. Mit seinen Aussagen über die Strategic Bitcoin Reserve hat er das zumindest erreicht.

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