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Unter der derzeitigen Regierung von Präsident Joe Biden gibt es eine feindselige Haltung gegenüber Kryptowährungen. Doch Kamala Harris scheint nun eine Wende herbeiführen zu wollen. Bei ihrer Rede im Economic Club of Pittsburgh äußerte sich Harris erneut zur Kryptoindustrie.
Sie erklärte, dass sie die Branche schützen wolle und dass Amerika „dominant bleibt“ in den Bereichen Blockchain, künstliche Intelligenz und anderen neuen Technologien.
„Wir werden in die Bioindustrie und die Luft- und Raumfahrt investieren, in den Bereichen KI, Quantencomputing, Blockchain und anderen aufstrebenden Technologien dominant bleiben und unsere Führungsposition bei Innovationen und der Produktion von erneuerbarer Energie ausbauen“, sagte Harris in ihrer Rede am 25. September in Pittsburgh.
„Die nächste Generation von Durchbrüchen – von fortschrittlichen Batterien über geothermische Energie bis hin zu fortschrittlicher Kernenergie – wird nicht nur hier erfunden, sondern von amerikanischen Arbeitern hier in Amerika gebaut“, fügte sie hinzu.
Im Gegensatz zu ihrem Konkurrenten Donald Trump äußerte sich Kamala Harris lange Zeit nicht zu Bitcoin und Kryptowährungen. Das änderte sich erst am 22. September, als sie plötzlich ein Statement abgab, in dem sie neue Technologien wie digitale Vermögenswerte förderte, gleichzeitig aber auch betonte, dass Verbraucher besseren Schutz verdienen.

Für Harris scheint Krypto jedoch nicht besonders wichtig zu sein. In ihrem 82-seitigen Wirtschaftsplan wird nur ein einziges Mal auf digitale Vermögenswerte verwiesen. In dem entsprechenden Abschnitt erklärt Harris, dass sie innovative Technologien wie KI und digitale Vermögenswerte fördern wolle, während sie die Verbraucher und Investoren in den USA schützen möchte.
Während ihrer Rede betonte Harris, wie wichtig es sei, dass Amerika die Führung gegenüber rivalisierenden Ländern behält. Besonders im Bereich neuer Technologien, damit sichergestellt wird, dass Amerika weiterhin die Welt in den zukunftsträchtigen Industrien anführt – und damit Amerika und nicht China den Wettbewerb des 21. Jahrhunderts gewinnt.
Am 19. September teilte VanEck die bemerkenswerte Einschätzung, dass ein Sieg von Kamala Harris möglicherweise besser für Bitcoin wäre als eine zweite Amtszeit von Donald Trump. Warum? Weil es einige strukturelle Probleme lösen könnte, die derzeit die Adoption von Bitcoin behindern.
Sie fügten jedoch hinzu, dass eine zweite Amtszeit für Trump „im Allgemeinen bullish“ für das Krypto-Ökosystem sei, aufgrund seiner Haltung zur Deregulierung und der Förderung des Wachstums der Branche in Amerika.
„Unabhängig vom Wahlausgang wird der Trend zu wachsenden Haushaltsdefiziten und der steigenden Verschuldung anhalten. Dies deutet auf eine Schwächung des US-Dollars hin und auf ein makroökonomisches Umfeld, in dem Bitcoin historisch gesehen gut abgeschnitten hat“, erklären die Analysten von VanEck.
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