Jeff Bezos hat erneut ein großes Paket Aktien von Amazon (AMZN) verkauft. Der Gründer und ausführende Vorsitzende des E-Commerce-Unternehmens erzielte diese Woche 1,5 Milliarden Dollar durch den Verkauf von etwa 6,7 Millionen Aktien. Früher in diesem Monat verkaufte er bereits für Hunderte Millionen an Aktien.
Verkauf folgt auf Hochzeit und frühere Transaktionen
Bezos verkaufte diese Woche für 1,5 Milliarden Dollar an Aktien. Dies geht aus Dokumenten bei der amerikanischen Börsenaufsicht, der Securities and Exchange Commission, hervor. Der Verkauf betrifft etwa 6,7 Millionen Aktien, die am 11. und 14. Juli in vier separaten Transaktionen verkauft wurden.
Diese Liquidation ist Teil eines zuvor festgelegten Verkaufsplans. Er plant insgesamt nämlich 25 Millionen Aktien zu verkaufen. Früher diesen Monat verkaufte Bezos bereits für mehr als 736 Millionen Dollar an Amazon-Aktien. Im März gab Bezos bereits an, bis Mai 2025 bis zu 4,7 Milliarden Dollar an Aktien verkaufen zu wollen. Letztes Jahr verkaufte er bereits für 13,4 Milliarden Dollar seines Anteils.
Die Transaktionen von Bezos fallen zusammen mit seiner jüngsten Hochzeit mit Lauren Sanchez. Die Zeremonie, die in Venedig, Italien, stattfand, soll Berichten zufolge etwa 50 Millionen Dollar gekostet haben. Bezos steht derzeit auf dem vierten Platz im Bloomberg Billionaire Index, mit einem geschätzten Vermögen von 247 Milliarden Dollar.
Amazon-Aktie schneidet schlechter ab als der breite Markt
Obwohl das Verkaufen von Aktien durch Vorstände regelmäßig vorkommt, werden solche Handlungen am Markt oft als mögliches Zeichen von weniger Vertrauen in die zukünftige Kursentwicklung interpretiert. Und dies kann Auswirkungen auf den Kurs einer Aktie haben.
Amazon-Aktien sind bis jetzt im Jahr 2025 um 3,2 Prozent gestiegen. Damit bleiben sie hinter dem breiteren S&P 500-Index (SPX), der im gleichen Zeitraum um 6,2 Prozent zugenommen hat. Das Unternehmen erfährt eigenen Angaben zufolge Gegenwind sowohl im Kerngeschäft E-Commerce als auch in der Cloud-Division, unter anderem durch ein ungünstiges wirtschaftliches und politisches Klima.
Dennoch verzeichnete Amazon während der jüngsten Prime Day-Aktion Rekordverkäufe, was kurzzeitig für Erleichterung unter den Investoren sorgte. Und das Sentiment unter privaten Investoren bleibt trotz der Verkäufe von Bezos unverändert positiv.
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