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Der Internationale Währungsfonds (IWF) schlägt Alarm. In einer neuen Analyse vom Donnerstag warnt die Institution, dass Künstliche Intelligenz die Bedrohung durch Cyberangriffe auf das globale Finanzsystem so stark beschleunigt, dass ein einziger gezielter Angriff Banken lahmlegen, Zahlungen einfrieren und das Vertrauen in den gesamten Sektor untergraben kann.

KI senkt die Hürde für Hacker

In einem neuen Blogbeitrag verweist der IWF auf ein konkretes Beispiel: die kontrollierte Veröffentlichung des fortschrittlichen KI-Modells Claude Mythos Preview von Anthropic. Dieses Modell konnte Schwachstellen in jedem großen Betriebssystem und Webbrowser finden und ausnutzen, selbst ohne technisches Vorwissen seitens der Anwender.

Damit verschiebt sich das Kräfteverhältnis. Wo früher tiefes Fachwissen erforderlich war, um komplexe Angriffe zu starten, können Laien jetzt mit den richtigen Tools denselben Effekt erzielen.

„Dies zeigt, wie schnelle, KI-gesteuerte Cyberrisiken das Finanzsystem destabilisieren können, wenn nicht sorgfältig gegengesteuert wird“, schreibt der IWF.

Die Botschaft: Aufsichtsbehörden dürfen Cybersicherheit nicht länger als technisches Thema behandeln, sondern müssen sie als zentrale Frage der Finanzstabilität betrachten.

Wie sieht die Bedrohung konkret aus?

Der IWF zeichnet das Bild einer Welt, in der Angreifer schneller agieren als Verteidiger Schritt halten können. KI-Modelle sind in der Lage, Schwachstellen in Software mit Maschinenge-schwindigkeit zu entdecken, während das Schließen dieser Lücken (Patchen) quasi Handarbeit bleibt, was Tage oder Wochen andauern kann. Diese Diskrepanz spielt den Angreifern in die Karten.

Dazu kommt: Banken weltweit nutzen weitgehend dieselbe Software, dieselben Cloud-Anbieter und dieselben Zahlungsnetzwerke. Findet eine KI eine Schwachstelle, sind nicht nur eine, sondern gleich dutzende Institute gefährdet. Der IWF nennt das „korrelierte Ausfälle“: Fehler, die sich nicht isoliert ereignen, sondern wie Dominosteine nacheinander umfallen.

Die Auswirkungen könnten weitreichend sein. Wenn mehrere Banken gleichzeitig betroffen sind, können Zahlungen ins Stocken geraten, das Vertrauen schwinden und Investoren könnten massenhaft Vermögenswerte abstoßen, um an Bargeld zu gelangen. Was als technisches Problem beginnt, endet dann als Erschütterung für die gesamte Wirtschaft.

Der IWF verweist auch auf die Verflechtung mit anderen Sektoren. Die Finanzwelt teilt ihre digitale Infrastruktur mit Energieunternehmen, Telekommunikationsfirmen und Regierungsdiensten. Ein Angriff über einen gemeinsamen Anbieter könnte also blitzschnell auf die Stromversorgung oder das Mobilfunknetz übergreifen.

Vorerst gibt es noch einige bremsende Faktoren. Die leistungsstärksten KI-Modelle sind noch nicht frei verfügbar, und geschlossene Finanzsoftware ist schwieriger zu knacken als offene Systeme. Doch der Fonds warnt, dass diese Schutzmechanismen schnell schwinden könnten, sobald Modelle auf breiter Ebene eingeführt oder geleakt werden.

KI als Teil der Lösung

Gleichzeitig betont der Fonds, dass KI nicht nur eine Waffe ist. Banken setzen dieselbe Technologie zunehmend ein, um Betrug zu erkennen, Bedrohungen frühzeitig aufzuspüren und schneller auf Vorfälle zu reagieren.

Dafür müssen Finanzinstitute jedoch in eine solide Integration, klare Governance-Strukturen und menschliche Aufsicht investieren. Der IWF ruft Entscheidungsträger zu strengeren Resilienzstandards, systemischem Monitoring und internationaler Zusammenarbeit auf. Denn Cyberrisiken machen an keiner Grenze halt – und der nächste Angriff könnte bereits auf dem Weg sein.

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