Es ist die ewige Frage, wenn es um Investitionen geht: Ist dies ein guter Zeitpunkt zum Einstieg? Was Bitcoin betrifft, gibt es unzählige Indikatoren und Methoden, um diese Frage zu beantworten. Leider kann man nie Sicherheit bieten, es bleibt immer ein gewisses Maß an Unsicherheit und Risiko bei Investitionen.
Heute werfen wir einen Blick auf einen beliebten Indikator, um zu sehen, ob es vielleicht ein guter Zeitpunkt ist, Bitcoin zu kaufen.
Der 2-Jahres-MA-Multiplikator
Das Tool, das wir heute verwenden, um zu bestimmen, ob es möglicherweise ein guter Zeitpunkt ist, um in Bitcoin einzusteigen, ist der 2-Jahres-MA-Multiplikator. Dies ist ein Indikator, der 2017 von Philip Swift entwickelt wurde. Im Wesentlichen ist es ein sehr einfacher Indikator, der sich auf zwei verschiedene gleitende Durchschnitte konzentriert.
Er verwendet den 2-jährigen gleitenden Durchschnitt als Mindestpreis und dann den Faktor fünf dieser Linie als Maximum. Im Moment liegt der zweijährige gleitende Durchschnitt bei etwa 33.000 Dollar und das bringt das Fünffache davon auf 166.000 Dollar.

Häufig sieht man, dass Bitcoin zwischen diesen beiden Linien pendelt. Im Moment haben wir gerade einen Bärenmarkt hinter uns und Bitcoin handelt unter dem 2-Jahres-Durchschnitt, was an sich eine ziemlich seltene Situation ist.
Seltene Situation
In diesem Zusammenhang könnte man sagen, dass Bitcoin im Moment relativ günstig ist. Andererseits bleibt natürlich abzuwarten, ob der Kurs es dieses Mal wieder schafft, über die grüne Linie zu steigen. Es scheint derzeit stark darauf hinzudeuten, dass der 2-Jahres-Durchschnitt zu einer Widerstandslinie geworden ist.
Es ist sicherlich toll, solche Indikatoren zur Vorhersage des Bitcoin-Kurses zu verwenden, aber leider kann man sich nicht vollständig darauf verlassen. Es gibt zu viele verschiedene Faktoren, die eine Rolle in der Entwicklung des Bitcoin-Kurses spielen.
Wie wäre es zum Beispiel mit den Zinsentscheidungen der Federal Reserve, die in letzter Zeit das Marktgeschehen zu dominieren scheinen. In einem Zeitraum von 14 Monaten hat die US-Zentralbank die Zinsen um etwa 5 Prozent erhöht.
Diese Zinskampagne ist möglicherweise noch nicht vorbei, was auch eine Rolle für den Bitcoin-Kurs spielen wird. On-Chain-Analysen können für Ihre Strategie verwendet werden, sich jedoch vollständig darauf zu verlassen, ist keine gute Idee.
Michael Saylor: ChatGPT half Strategy bei 15-Milliarden-Dollar-Finanzierung
Michael Saylor erläutert, wie ChatGPT bei einer Bitcoin-Finanzierung über 15 Milliarden Dollar half – und warum er für BTC weiter ausgesprochen optimistisch bleibt.
Bitcoin erneut im Visier: Hacker plündern Lightning-Nodes
Hacker nutzen eine schwerwiegende Schwachstelle in BTCPay Server aus und stehlen Bitcoin von Lightning-Nodes. Die Höhe des Schadens und die Zahl der Betroffenen ist bislang unbekannt.
Bitcoin-Kurs bleibt auffallend ruhig – dieses Muster macht Hoffnung
Bitcoin nähert sich einer entscheidenden Kursmarke. Gelingt ein bestätigter Ausbruch, rücken laut technischer Analyse 76.000 Dollar in Reichweite.
Meistgelesen
Kryptomarkt prognostiziert XRP-Kurs für den 31. August
Polymarket-Händler rechnen damit, dass XRP den August unter 1,20 Dollar beendet – trotz positiver Entwicklungen rund um den XRP Ledger.
SWIFT greift Ripples Kernidee auf: Braucht es XRP noch?
SWIFT macht bei Blockchain-Zahlungen einen großen Schritt. Was bedeutet das für Ripple, und wird XRP für internationale Transaktionen noch gebraucht?
Großbank bekräftigt sehr hohes XRP-Kursziel: 28 Dollar bis 2030
Standard Chartered nennt für XRP weiterhin ein Kursziel von 28 Dollar für 2030 – ungeachtet gedämpfter kurzfristiger Erwartungen und der Volatilität am Markt.
