Die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und Iran nehmen weiter zu und haben mittlerweile weltweite Auswirkungen. Besonders die Straße von Hormus steht unter Druck. Diese enge Passage ist von entscheidender Bedeutung für die weltweite Energieversorgung. Aufgrund der Unsicherheit steigen die Energiepreise. Iran erwägt nun eine bemerkenswerte Maßnahme: Schiffe sollen für die Durchfahrt zahlen.

Iran plant Einnahmen durch strategische Wasserstraße

Iran prüft ein Vorhaben, eine Gebühr für Schiffe zu erheben, die durch die Straße von Hormus fahren, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die schmale Wasserstraße zwischen Iran und Oman ist eine wichtige Route für den globalen Handel.

Laut einem iranischen Parlamentsmitglied wird ein System entwickelt, bei dem Länder eine Gebühr zahlen müssen, wenn ihre Schiffe die Route nutzen. Das betrifft nicht nur den Transport von Öl und Gas, sondern auch von Lebensmitteln und anderen Gütern.

Die Straße von Hormus ist für die Weltwirtschaft von großer Bedeutung. Ungefähr zwanzig Prozent des gesamten Öls und Flüssiggases werden durch diese Passage transportiert. Damit ist sie einer der wichtigsten Knotenpunkte der Welt.

Der Krieg in Iran begann Ende Februar, als Israel und die Vereinigten Staaten großangelegte Luftangriffe auf Ziele im Land durchführten. Dabei kamen auch hochrangige Führer ums Leben.

Seitdem hat Iran mehrere Schiffe festgehalten oder gestört, besonders wenn sie mit Gegnern in Verbindung stehen.

Ein Berater des iranischen Führers, Mohammad Mokhber, erklärte dazu: „Durch die strategische Lage der Straße von Hormus können wir den Westen bestrafen und ihre Schiffe aufhalten.“

Wirtschaftlicher Druck und Folgen für die Märkte

Mit der Einführung einer Gebühr will Iran seine Kontrolle über die Wasserstraße nutzen, um Einnahmen zu generieren. Gleichzeitig kann das Land so Druck auf Länder ausüben, die Sanktionen verhängt haben.

Die Maßnahme könnte jedoch auch Auswirkungen auf die Energiepreise haben. Wenn die Transportkosten steigen, führt das oft direkt zu höheren Preisen weltweit. Besonders Europa ist anfällig, da es stark von Energieimporten abhängig ist.

Darüber hinaus kann Iran entscheiden, welche Schiffe durchgelassen werden und welche nicht. Das verleiht dem Land eine starke Position in internationalen Verhandlungen.

Die Spannungen im Nahen Osten sind inzwischen auch an den Finanzmärkten und im Kryptomarkt spürbar. Israel führte heute erneut Angriffe auf den Iran aus, wobei auch Ziele im Norden des Landes getroffen wurden.

An der Energiemarkt schoss der europäische Gaspreis um 35 Prozent in die Höhe. Auch der AEX eröffnete aufgrund des steigenden Ölpreises niedriger und liegt zum Zeitpunkt des Schreibens 1,85 Prozent im Minus.

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