Indien rückt in der globalen Wirtschaftsordnung vor. Neue Zahlen weisen auf einen historischen Meilenstein hin: Das Land hat Japan überholt und belegt nun weltweit den vierten Platz. Die nächste Ambition ist bereits im Visier, denn Deutschland, derzeit auf Platz drei, rückt laut Prognosen schnell näher.

Indien verdrängt Japan vom vierten Platz

Indien hat Japan überholt und ist nun offiziell die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag 2025 bei über 4,18 Billionen Dollar. Dies geht aus Regierungsdaten hervor und bestätigt frühere Prognosen, unter anderem des Internationalen Währungsfonds (IWF).

Der Aufholprozess erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die japanische Wirtschaft stagniert. Das Land kämpft schon länger mit einem schwachen Yen und steigenden Zinsen, was die Schuldenproblematik verschärft. Dies führt dazu, dass immer mehr Investoren auf Alternativen wie Bitcoin (BTC) ausweichen.

Japanische Unternehmen, allen voran Metaplanet, investieren daher zunehmend in die digitale Währung als sicheren Hafen.

Laut dem IWF ist Indien zudem auf Kurs, auch Deutschland zu überholen, das derzeit ein BIP von etwa 5,3 Billionen Dollar aufweist. Setzt sich das Wachstum fort, erreicht Indien in zwei bis drei Jahren den dritten Platz auf der Weltrangliste.

Damit würde das Land in den erlesenen Kreis der Wirtschaftsmächte wie die Vereinigten Staaten und China aufsteigen, die mit BIPs von 31,8 bzw. 20,6 Billionen Dollar weiterhin einen deutlichen Vorsprung haben.

Indiens ‘Goldilocks-Moment’

Regierungsberater sehen Indien in einer selten günstigen wirtschaftlichen Phase. Das Land kombiniert starkes Wachstum mit niedriger Inflation. Ökonomen sprechen dabei von einem ‘Goldilocks-Moment’.

Im zweiten Quartal des Fiskaljahres 2025–2026 wuchs die Wirtschaft um 8,2 Prozent. Dies übertraf bereits die 7,8 Prozent des vorangegangenen Quartals und lag deutlich über früheren Prognosen.

Gleichzeitig sank die Inflation von 4,26 Prozent im Januar auf nur 0,71 Prozent im November. Auch der Export stieg: von 36,4 Milliarden Dollar im Oktober auf 38,1 Milliarden im November. Die Zentralbank Indiens erhöhte daraufhin ihre Wachstumsprognose für das laufende Geschäftsjahr auf 7,3 Prozent.

Große Wirtschaft, geringer Wohlstand

Dennoch hat die Wachstumsgeschichte auch eine Schattenseite. Der wirtschaftliche Fortschritt spiegelt sich bislang kaum in einem breiteren Wohlstand wider. Im Jahr 2024 betrug das BIP pro Kopf lediglich 2.694 Dollar.

Diese niedrige Zahl hängt mit der enormen Bevölkerungszahl zusammen. Indien hat inzwischen fast 1,47 Milliarden Einwohner und ist damit das bevölkerungsreichste Land der Welt. Zum Vergleich: Japan hat etwa 123 Millionen Einwohner, wodurch das BIP pro Kopf etwa zwölfmal höher liegt. Deutschland, mit 83 Millionen Menschen und einem höheren BIP, schneidet sogar zwanzigmal besser ab.

Mehr als ein Viertel der indischen Bevölkerung ist jünger als 26 Jahre. Diese demografische Stärke könnte mittelfristig ein Motor für weiteres Wachstum sein. Doch dies gelingt nur, wenn das Land ausreichend gut bezahlte Arbeitsplätze schaffen kann.

Die große Herausforderung für die kommenden Jahre ist daher klar. Indien muss seine wirtschaftliche Größe in einen inklusiven und nachhaltigen Wohlstand umwandeln.

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