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Die thailändischen Behörden haben eine illegale Bitcoin-Mine in der Stadt Ratchaburi, westlich von Bangkok, ausgehoben, nachdem Anwohner sich über anhaltende Stromausfälle in der Umgebung beschwert hatten.
Der Einsatz fand am vergangenen Freitag statt, nachdem die Bewohner mehr als einen Monat lang Probleme gemeldet hatten, bestätigten lokale Beamte am Sonntag.
Während des Einsatzes fanden die Polizei und Beamte der Provincial Electricity Authorities (PEA) in einem Haus verschiedene Geräte, die für das Mining von Bitcoin verwendet wurden. Laut Jamnong Chanwong, dem Leiter des Bezirksicherheitsdienstes, ergab die Untersuchung, dass der Stromverbrauch in dem Gebäude ungewöhnlich hoch war, während dafür kaum gezahlt wurde. „Diese Leute nutzten das Haus, um eine Mine zu betreiben und verwendeten dabei Strom, ohne dafür vollständig zu bezahlen,“ erklärte er.
Das Mining von Bitcoin erfordert leistungsstarke Computer, die große Mengen an Strom verbrauchen. In Thailand werden Bitcoin-Miner als Produzenten betrachtet und sind verpflichtet, entsprechende Steuern zu zahlen. Es kommt jedoch immer häufiger vor, dass auf illegale Weise Kryptowährungen gemint werden.
Jamnong berichtete, dass sein Team bereits am Donnerstag versucht hatte, das Haus zu betreten, jedoch von einem Wachmann am Zutritt gehindert wurde. Erst nach Erhalt eines Durchsuchungsbefehls konnten sie am Freitag das Gebäude betreten. Sie stellten fest, dass der Großteil der Mining-Ausrüstung bereits verlagert worden war. Weitere Untersuchungen ergaben, dass das Haus vor etwa vier Monaten von einem Unternehmen gemietet worden war und die Stromausfälle Mitte Juli begannen, vermutlich als die Mine vollständig in Betrieb ging.
Bei dem Einsatz wurden keine Festnahmen vorgenommen. Dieser Vorfall markiert das vierte Mal in diesem Jahr, dass die Behörden eine illegale Bitcoin-Mine in der Provinz Ratchaburi ausgehoben haben.
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