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Die amerikanische Börsenaufsicht SEC hat zum ersten Mal einen Spot-ETF genehmigt, der direkte Exposition gegenüber XRP bietet. Damit scheint der Weg frei für separate XRP-ETFs. Große Vermögensverwalter stehen bereits Schlange.
Die amerikanische Börsenaufsicht SEC gab am 1. Juli grünes Licht für den Vermögensverwalter Grayscale, um sein Digital Large Cap Fund (GDLC) in einen Spot-ETF umzuwandeln. In diesem Fonds sind fünf große Münzen enthalten: Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), XRP, Solana (SOL) und Cardano (ADA).
Für XRP ist das ein historischer Moment. Es ist das erste Mal, dass die Münze Teil eines regulierten Anlageprodukts ist, das tatsächlich XRP besitzt. Bisher gab es nur Futures-ETFs, die indirekte Exposition boten – aber diese hielten kein echtes XRP.
Mit dieser Genehmigung erhält XRP eine neue Form der Legitimität. Es steht jetzt in derselben Reihe wie Bitcoin und Ethereum und ist über ein offizielles Anlageprodukt für große Investoren zugänglich.
Dadurch nimmt auch der Druck auf die SEC zu. Warum sollte ein separater XRP Spot ETF noch abgelehnt werden, wenn XRP bereits in einem anderen Fonds genehmigt wurde? Experten erwarten, dass es dadurch juristisch und politisch schwierig wird, weiterhin ‚nein‘ zu sagen.
Derzeit liegen mindestens zehn Anträge für einen XRP Spot ETF bei der SEC vor. Unter anderem hoffen Bitwise, Grayscale und Franklin Templeton auf grünes Licht.
Grayscales neuer ETF verwaltet jetzt bereits über 754 Millionen Dollar an Vermögen. XRP macht davon fast fünf Prozent aus. Und wenn auch andere Fonds genehmigt werden, könnte das die Nachfrage nach XRP weiter steigern.
Die SEC hat bis Oktober 2025 Zeit, um eine endgültige Entscheidung über die einzelnen XRP ETF-Anträge zu treffen. Aber laut Analysten ist es jetzt vor allem eine Frage der Zeit.
XRP scheint bereit, endgültig auf dem institutionellen Markt durchzubrechen – etwas, das lange Zeit undenkbar schien nach dem langwierigen Rechtsstreit mit der SEC.
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