Das Marktsentiment um Bitcoin hat den tiefsten Stand aller Zeiten erreicht. Einige Analysten sehen in dieser extremen Angst jedoch ein mögliches Signal dafür, dass der Boden bereits erreicht ist. Die zentrale Frage für Anleger: Kann die Zone um 60.000 Dollar halten, oder droht ein weiterer Rückgang?

Extreme Angst als klassisches Umkehrsignal

Der sogenannte Crypto Fear & Greed Index fiel kürzlich auf einen Wert von 7, nachdem zuvor sogar kurzfristig Niveau 5 erreicht wurde. Solche Werte deuten auf extreme Angst unter Anlegern hin und traten in der Vergangenheit vor allem an wichtigen Böden der Bitcoin-Kurse auf, wie während des Bärenmarktes 2018 und des Corona-Crashs im März 2020.

Auch technische Indikatoren bestätigen dieses Bild. Der Relative-Stärke-Index (RSI) von Bitcoin fiel in den stark überverkauften Bereich, was historisch oft mit Phasen zusammenfällt, in denen der Verkaufsdruck nachlässt und eine Erholung möglich wird. Für konträr denkende Anleger könnte dies ein Zeitpunkt sein, an dem das Risiko-Rendite-Verhältnis attraktiver wird.

Liquidationen könnten Erholung beschleunigen

Marktdaten zeigen zudem eine auffällige Asymmetrie im Derivatemarkt. Oberhalb der aktuellen Kursniveaus liegen zahlreiche Short-Positionen, die bei einem Kursanstieg zwangsweise geschlossen werden müssen. Dies könnte eine Kettenreaktion von Käufen auslösen und so eine Erholungsbewegung beschleunigen.

Die potenziellen Liquidationen auf der Oberseite sind deutlich größer als bei einem erneuten Test der 60.000-Dollar-Marke. Dies erhöht laut einigen Analysten die Wahrscheinlichkeit, dass eine Aufwärtsbewegung schneller an Dynamik gewinnt als ein weiterer Rückgang.

Der Markt setzt vor allem auf Kursrückgänge. Quelle: CoinGlass

Strukturelle Schwäche hält Abwärtsrisiko aufrecht

Den hoffnungsvollen Signalen stehen jedoch klare technische Schwächen gegenüber. Bitcoin notiert deutlich unter sowohl dem 50- als auch dem 200-Tage gleitenden Durchschnitt, was auf eine Korrekturphase nach dem vorherigen starken Anstieg hinweist.

Bitcoin unter wichtigen Durchschnitten. Quelle: CryptoQuant

Zudem liegt der statistische Preisindikator unter dem historischen Durchschnitt, ein Zeichen dafür, dass der Verkaufsdruck weiterhin dominiert. Solche Bedingungen führen häufiger zu einer längeren Phase seitlicher Bodenbildung als zu einer sofortigen starken Erholung.

Auch in den Derivatemärkten herrscht Vorsicht. Verkaufsaufträge dominieren das Handelsvolumen und das Verhältnis zwischen Käufern und Verkäufern bleibt negativ. Ohne deutlichen Anstieg der Nachfrage auf dem Spotmarkt bleibt eine überzeugende Aufwärtstrend schwierig.

Historische Muster lassen Raum für weiteren Rückgang

Langfristige Analysen bieten ebenfalls ein gemischtes Bild. In früheren Zyklen bildete Bitcoin seinen endgültigen Boden oft unter dem sogenannten 0,618-Fibonacci-Niveau. Für den aktuellen Marktzyklus liegt dieser Punkt bei etwa 57.000 Dollar, was bedeutet, dass ein Durchbruch unter 60.000 historisch gesehen nicht ungewöhnlich wäre.

In pessimistischeren Szenarien, die auf früheren Bärenmärkten basieren, werden sogar Niveaus in Richtung 40.000 Dollar genannt, bevor eine nachhaltige neue Aufwärtsphase beginnen kann.

Ungewissheit bleibt bestimmend

Per Saldo befindet sich Bitcoin an einem Wendepunkt. Extreme Angst, überverkaufte Indikatoren und mögliche Short-Liquidationen deuten auf Erholungschancen hin, während schwache Trendstruktur und historische Vergleiche Raum für weitere Rückgänge lassen.

Ob 60.000 Dollar tatsächlich den Boden darstellt, wird davon abhängen, ob neue Kaufkraft auf den Spotmarkt zurückkehrt. Bis dahin bleibt der Kryptomarkt gefangen zwischen Hoffnung auf Erholung und Angst vor einer tieferen Korrektur, ein Spannungsfeld, das typisch ist für die späte Phase eines Bärenmarktes.

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