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Ein schwerer Sicherheitsverstoß hat die RWA-Tokenisierungsplattform Grand Base getroffen, die auf dem Layer-2-Base-Netzwerk operiert.
Das auf Web3 spezialisierte Sicherheitsunternehmen Cyvers gab bekannt, dass der Verstoß in der Implementer-Wallet von Grand Base stattfand. Der Angreifer erlangte vollständige Rechte, das native Token des DeFi-Protokolls, genannt GB, zu prägen.
Als direkte Folge dieses Verstoßes stürzte der Preis des Grand Base-Tokens fast vollständig ab, mit einem Rückgang von nahezu 99%. Der Angreifer tauschte die GB-Tokens gegen 615 Ethereum (ETH), was auf die erhebliche Auswirkung des Verstoßes hinweist.
Analysten von Cyvers haben exklusive Einblicke in das Ereignis geteilt und betont, dass solche Verstöße auf dem Base-Netzwerk selten sind.
Nach der Bestätigung des Verstoßes über soziale Medien kündigte Grand Base an, dass ihr Team die Wallet des Hackers verfolgt und aktiv mit verschiedenen Kryptowährungsbörsen (CEXs) zusammenarbeitet, um die gestohlenen Mittel einzufrieren.
Dieser Angriff ist Teil eines wachsenden Trends von Cyberangriffen innerhalb der Kryptowährungsindustrie. Allein im vergangenen Jahr führten verschiedene Hacks zu einem Verlust von etwa 2 Milliarden Dollar, und allein im Januar dieses Jahres wurden fast 50 Millionen Dollar durch Cyberkriminelle gestohlen. Diese Vorfälle unterstreichen die Notwendigkeit verbesserter Sicherheitsmaßnahmen innerhalb der Branche.
CGI teilt mit, dass auf den betroffenen Servern eine ältere Version einer Anwendung und der zugehörige Quellcode zugänglich waren.
Eine Schwachstelle in MediaTek-Chipsets hätte Angreifern möglicherweise ermöglicht, Krypto-Seedphrases von Android-Handys zu stehlen.
Tom, ein Betreiber von Bonk.fun, erklärte, dass die Angreifer Zugang zu einem vom Team genutzten Konto erlangten.
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