Die Vereinigten Staaten und die Ukraine haben endlich eine Einigung über einen lang diskutierten Mineraliendeal erzielt. Das Abkommen gibt amerikanischen Unternehmen Zugang zu ukrainischen Rohstoffen, einschließlich Öl, Gas und seltenen Metallen. Die Erlöse sollen zum Wiederaufbau des kriegsgebeutelten Landes beitragen.
Fonds soll Wiederaufbau beschleunigen
Was diesen Deal von früheren Versuchen unterscheidet, ist die Gründung eines gemeinsamen Investitionsfonds. Sowohl die Ukraine als auch die USA stecken Geld in den Fonds, der speziell auf die Entwicklung des ukrainischen Rohstoffsektors ausgerichtet ist. Die Ukraine trägt zudem die Hälfte des Gewinns aus neuen Verträgen an den Fonds ab.
Dennoch bleibt unklar, wie das Geld genau ausgegeben wird. Die USA sagen, dass die Zusammenarbeit auf Wiederherstellung abzielt, geben jedoch wenig Einblick in konkrete Vereinbarungen. Bemerkenswert ist, dass Sicherheitsgarantien fehlen, trotz wiederholtem Drängen der ukrainischen Regierung. Die Ukraine hoffte auf formellen Schutz gegen zukünftige russische Aggressionen, aber Washington blieb zurückhaltend.
Präsident Trump hatte bereits früher angegeben, dass die amerikanische wirtschaftliche Präsenz an sich abschreckend genug für Moskau sein würde. Laut ihm zeigt der Deal, dass die USA und die Ukraine zusammenarbeiten wollen an „Frieden und Wohlstand“, ohne militärische Verpflichtungen einzugehen.
Harte Verhandlungen
Der Weg zur Unterzeichnung war beschwerlich. Früher in diesem Jahr scheiterten Gespräche während eines explosiven Treffens zwischen Präsident Zelensky und Trump in Washington. Dieser Streit führte zu einer vorübergehenden Einfrierung von militärischer und nachrichtendienstlicher Unterstützung für die Ukraine und belastete die Beziehung zwischen beiden Ländern.
Seit Beginn des Krieges richtet sich das amerikanische Interesse auf die Bodenschätze der Ukraine. In der Anfangsphase forderte Washington sogar Zugang zu 500 Milliarden Dollar an seltenen Mineralien als ‘Kompensation’ für Waffenunterstützung, eine Forderung, die später vom Tisch war.
Der Mineraliendeal steht außerhalb der laufenden Gespräche über einen Waffenstillstand mit Russland. Dennoch spielt das Abkommen unverkennbar eine Rolle im Hintergrund dieser Verhandlungen. Trump ließ kürzlich seine Frustration über den langsamen Fortschritt erkennen und drohte mehrmals mit dem Rückzug amerikanischer Unterstützung, falls keine Fortschritte erzielt werden.
Der Deal hat nicht nur geopolitische und wirtschaftliche Auswirkungen, sondern wirft auch einen Schatten voraus auf den Kryptomarkt. Jetzt, da das Investitionsfonds in Gang kommt und Geld in den Wiederaufbau und die Infrastruktur fließt, könnte dies indirekt für zusätzliche Liquidität auf den Finanzmärkten sorgen, von der Bitcoin (BTC) und Krypto ebenfalls profitieren könnten.
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