In einer wichtigen Entwicklung wurden im Zusammenhang mit dem Holograph-Hack vom 13. Juni Verhaftungen vorgenommen. Die Verhaftungen, die in Italien mit erheblicher Unterstützung der französischen Behörden durchgeführt wurden, folgen auf eine intensive zweimonatige Untersuchung.
Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Parteien
Diese Untersuchung wurde vom französischen Büro für die Prävention von Cyberkriminalität (OFAC) in Zusammenarbeit mit der Brigade de Répression du Banditisme (BRI), Europol, der italienischen Direktion für Anti-Mafia-Ermittlungen und dem Royal Cayman Islands Police Service (RCIPS) geleitet.
Während der Aktion wurden beträchtliche Vermögenswerte und elektronische Geräte eingefroren und beschlagnahmt. Die Namen der Verdächtigen wurden aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht veröffentlicht, es wird jedoch erwartet, dass sie bald nach Frankreich ausgeliefert werden, um dort angeklagt zu werden.
Fortschrittlicher Angriff auf das Holograph-Protokoll
Der Hack, der am 13. Juni stattfand, war ein fortschrittlicher Angriff auf das Holograph-Protokoll, eine Blockchain-Tokenisierungsplattform im Omnichain-Ökosystem. Ein böswilliger Akteur missbrauchte den Betreibervertrag des Protokolls, um mithilfe einer Proxy-Wallet 1 Milliarde native Holograph (HLG)-Token im Wert von 14,4 Millionen US-Dollar zu erstellen. Dies führte zu einem dramatischen Wertverlust der HLG-Token, die innerhalb von neun Stunden nach dem Angriff um fast 80 % von 0,014 US-Dollar auf ein Tief von 0,0029 US-Dollar fielen.
Nach dem Vorfall startete Holograph eine interne Untersuchung, unterstützt von der Blockchain-Forensikfirma Halborn. Am 2. Juli veröffentlichte Holograph einen detaillierten Bericht, in dem festgestellt wurde, dass ein „unzufriedener ehemaliger Auftragnehmer“ möglicherweise an dem Angriff beteiligt war.
Trotz des schweren Vorfalls hat Holograph seine Sicherheitsmaßnahmen weiter verstärkt und bleibt bestrebt, eine sichere und robuste Tokenisierungsplattform innerhalb des Omnichain-Ökosystems anzubieten. Es wird erwartet, dass im Laufe der Untersuchung weitere Details ans Licht kommen, die mehr Einblick in das volle Ausmaß des Hacks und die ergriffenen Maßnahmen zur Verhinderung ähnlicher Vorfälle in der Zukunft geben werden.
Krypto-Wallet mit 650.000 Nutzern stellt nach Sicherheitslücke den Betrieb ein
Ctrl Wallet, eine Non-Custodial-Multichain-Wallet, mit der Nutzer ihre digitalen Vermögenswerte selbst verwalten, stellt den Betrieb endgültig ein.
Krypto-Hacks fast halbiert – Experten warnen vor wachsender Gefahr
Der gesamte finanzielle Schaden durch Cyberangriffe auf die Blockchain-Branche ist im ersten Halbjahr 2026 um 46,8 Prozent auf 1,31 Milliarden US-Dollar gesunken.
Sicherheitslücke gefährdet Tausende Krypto-Wallets
Tausende Krypto-Wallets könnten wegen einer Sicherheitslücke bei der Erstellung sogenannter Seed-Phrases für Diebstahl anfällig sein.
Meist gelesen
XRP verschwindet in großem Stil von Binance: Was bedeutet das für den Kurs?
Viele XRP-Halter ziehen ihre Coins von der Kryptobörse Binance in eigene Wallets ab. Kann das dem Kurs neuen Schwung geben?
Analyst: XRP wird bald neue Millionäre hervorbringen
Eine auffällige Prognose zu XRP sorgt in der Community rund um den Coin für heftige Diskussionen.
Kann XRP auf 10.000 bis 50.000 Dollar steigen? ChatGPT erklärt, warum es möglich ist
Südkorea will auch kleine Kryptotransaktionen überwachen. Der Vorschlag soll Geldwäsche verhindern und internationale Vorschriften stärken.
