Die Akzeptanz von Blockchain nimmt trotz anhaltender regulatorischer Probleme zu. Kürzlich kündigte Google Play an, Unterstützung für Apps auf Basis von Blockchain anzubieten. Dies hat Krypto-Enthusiasten dazu veranlasst, sich zu fragen, ob Apple versuchen wird, den Rückstand aufzuholen.
Google Play betritt die Welt der Blockchain
Am Mittwoch, den 12. Juli, gab Google Play bekannt, dass es Pläne hat, neue Blockchain-basierte Erfahrungen zu ermöglichen. Joseph Mills, Group Product Manager bei Google Play, erklärte, dass die Plattform ihre Richtlinien anpasst, um tokenisierte Assets, einschließlich NFTs, zu integrieren.
„Wir freuen uns, kreative In-App-Erfahrungen zu sehen, die Entwicklern helfen, ihr Geschäft auszuweiten“, sagte Mills. Dieser Schritt ermöglicht es Entwicklern, herkömmliche Spiele neu zu erfinden und Nutzerinhalte zu besitzen. Darüber hinaus können sie durch den Verkauf dieser Assets Geld verdienen.
Die aktualisierten Richtlinien legen auch Wert auf den Schutz der Nutzer, indem Apps transparent über tokenisierte digitale Assets sein müssen. Wenn eine App beispielsweise tokenisierte digitale Assets verkauft oder Nutzern ermöglicht, sie zu verdienen, müssen Entwickler dies angeben.
Dennoch verfolgt Google einen strengen Ansatz in Bezug auf das Glücksspiel mit wertvollen Assets. Gemäß den neuen Richtlinien können Apps, die die Anforderungen für Glücksspiel nicht erfüllen, kein Geld für Preisspiele, einschließlich NFTs, akzeptieren. Dies schließt auch das Angebot von auf Blockchain basierenden Beutekisten ein.
Google umarmt Blockchain, während Apple Kritik erhält
Im Gegensatz zu Google hat Apple keine Anstrengungen unternommen, um Blockchain-Entwicklern entgegenzukommen. Einige Kritiker behaupten sogar, dass Apple die Blockchain-Innovation unterdrückt.
Im Oktober 2022 hat Apple die App Store Review Guidelines aktualisiert, die Apps für Kryptowährungen und nicht fungible Tokens (NFTs) begleiten. Die Regeln stellen klar, dass Kryptowährungen nicht als alternative Zahlungsmethode innerhalb von Apps verwendet werden können.
Apps können In-App-Käufe verwenden, um Dienstleistungen im Zusammenhang mit NFTs zu verkaufen, wie deren Erstellung, Auflistung und Übertragung. Das Eigentum an NFTs konnte jedoch keine Funktionen oder Funktionalitäten innerhalb der App freischalten. Darüber hinaus dürfen Apps keine Schaltflächen oder Links enthalten, die Kunden zu anderen Kaufmechanismen als In-App-Käufen führen. Dadurch wurden NFT-Plattformen effektiv im App Store blockiert.
Die Vorgehensweise von Apple hat Kritik von Teilen der Blockchain-Gemeinschaft erhalten. Das Unternehmen wurde wegen der Blockierung verschiedener auf Blockchain basierter Apps und aufgrund hoher Kosten kritisiert. Apple behauptet jedoch, dass seine Richtlinien die Nutzer schützen und die Kosten branchenüblich sind.
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