Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Nilam Resources gab gestern bekannt, dass es eine Absichtserklärung unterzeichnet hat, um 24.800 Bitcoin zu kaufen. Das börsennotierte Unternehmen ist ein Goldminenunternehmen, und das macht es natürlich besonders interessant, dass sie planen, Bitcoin im Wert von über 1,4 Milliarden Dollar zu kaufen.
Das Problem? Nilam Resources ist ein Mini-Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von weniger als 5 Millionen Dollar.
Die logischste Erklärung für diese Nachricht ist, dass es sich um einen PR-Stunt des Unternehmens handelt. Möglicherweise hofften sie, damit die Aufmerksamkeit der Bitcoin-Gemeinschaft auf sich zu ziehen, die dann Aktien des Unternehmens kaufen sollte.

Das ist jedoch nicht gelungen, denn gestern fiel die Aktie von Nilam Resources um 17,50 Prozent. Volatil ist die Aktie des Goldminenbetreibers schon. Der 52-Wochen-Tiefststand der Aktie liegt bei 0,0060 Dollar und der Höchststand bei 0,060 Dollar.
Mit dem aktuellen Kurs von 0,016 Dollar liegt sie nun wieder „schön“ dazwischen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie tatsächlich für mehr als 1,4 Milliarden Dollar Bitcoin kaufen, scheint jedoch geringer als klein zu sein. Wer würde dieser Partei schließlich so viel Geld anvertrauen und vor allem: warum?
Die wichtigste Lektion, die wir aus dieser Geschichte ziehen können, ist, dass man nicht einfach alles glauben sollte. Man sollte immer recherchieren und die Dinge, die man hört, verifizieren.
Das Internet ist voll mit Unsinn, und eigentlich kann man schon an der Website sehen, dass es sich nicht um eine Partei handelt, die einfach so Bitcoin im Wert von 1,4 Milliarden Dollar kaufen kann.
Dennoch können solche Geschichten sehr schnell ein Eigenleben entwickeln und sogar die Kurse von Finanzanlagen beeinflussen. Jetzt ist Bitcoin groß genug, um hier immer weniger Probleme zu haben.
Für andere Coins gilt das jedoch nicht, wodurch Menschen dadurch erheblich in Schwierigkeiten geraten können.
Bitcoin gilt als Energiefresser. Der hohe Stromverbrauch bleibt, doch die Herkunft der Energie hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschoben.
Bitcoin-Treasury-Unternehmen können stärker zulegen als Bitcoin, bergen durch Schulden und Aktienemissionen aber auch größere Risiken.
Bitcoin- und Ethereum-ETFs verzeichnen Zuflüsse von fast 577 Millionen US-Dollar, während steigende Kurse den Optimismus am Kryptomarkt zurückbringen.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
Siebzehn Generalstaatsanwälte aus US-Bundesstaaten warnen vor dem CLARITY Act – kurz bevor der Senat über das wichtige Kryptogesetz abstimmt.