Nach einer kurzen Erholung am Freitag droht die Unruhe an der Wall Street erneut aufzuflammen. Laut Händlern von Goldman Sachs geraten US-Aktien in dieser Woche erneut unter Druck durch großangelegte Verkaufswellen sogenannter trendfolgender Fonds. Diese Bewegung könnte auch Auswirkungen auf den Kryptomarkt haben.
Der S&P 500 erholte sich am Freitag nahezu vollständig von einem scharfen Rückgang zu Beginn der Woche. Doch Goldman bezeichnet diese Erholung als fragil. Systematische Fonds, die automatisch auf Markttrends reagieren, stehen laut der Bank kurz davor, erneut in großem Umfang Aktien zu verkaufen.
Milliardenverkäufe durch Algorithmen bedrohen den Markt
Laut der Handelsabteilung von Goldman Sachs haben sogenannte Commodity Trading Advisers (CTAs) bereits ein technisches Verkaufssignal erhalten. Daher werden diese algorithmisch gesteuerten Fonds in der kommenden Woche voraussichtlich netto Verkäufer sein, unabhängig davon, ob der Markt steigt oder fällt.
Bei einem weiteren Rückgang des S&P 500 könnte dies schnell zu einem zusätzlichen Verkaufsdruck von über 33 Milliarden Dollar führen. Fällt der Index unter ein wichtiges Unterstützungsniveau, könnte die Abwanderung in den kommenden Monaten auf 80 Milliarden Dollar ansteigen. Selbst in einem stabilen oder leicht steigenden Markt erwarten die Analysten, dass diese Fonds ihre Positionen weiter abbauen.
Die Nervosität unter den Anlegern nimmt indes zu. Goldmans sogenannte Panikindex, der Volatilität und Optionspreise kombiniert, nähert sich einem Niveau, das maximale Angst signalisiert. Dies unterstreicht die derzeit angespannte Marktlage.
Dünner Handel und Optionen verstärken Schwankungen
Nicht nur Algorithmen sorgen für Verkaufsdruck. Auch der Handel an der Börse ist dünner als gewöhnlich. Es gibt einfach weniger Kauf- und Verkaufsaufträge im System als noch zu Beginn des Jahres. Dadurch können Kurse schneller ausschlagen, egal ob nach oben oder unten.
Optionenhändler machen die Lage noch unberechenbarer. Während ihre Positionen früher für Stabilität sorgten, verstärken sie nun die Bewegungen am Markt. Laut Goldman Sachs führt dies zu einem „ruckeligen“ Handel mit erheblichen Schwankungen innerhalb eines Tages.
Die Spannungen nahmen bereits zu Beginn der Woche zu, nachdem es zu einem plötzlichen Ausverkauf von Technologiewerten kam. Dieser wurde durch die Einführung eines neuen KI-Produkts ausgelöst, wodurch Anleger ihre Erwartungen für Softwareunternehmen blitzschnell anpassten.
Welche Auswirkungen hat dies auf Krypto und den Bitcoin-Kurs?
In Phasen von Unruhe am Aktienmarkt werden risikoreiche Anlagen wie Krypto häufig in den Sog der Malaise hineingezogen. Frühere Stressmomente zeigten, dass Anleger dann schnell Risiken abbauen, was Druck auf den Bitcoin-Kurs und andere Kryptowährungen ausübt.
Zugleich kann Unsicherheit auf den traditionellen Märkten einige Anleger geradezu in Richtung Bitcoin treiben, als Alternative zu Aktien. Ob dies erneut geschieht, hängt davon ab, wie tief die Unruhe an der Wall Street in andere Märkte eindringt.
Vorläufig lautet die Warnung von Goldman Sachs eindeutig: Die Ruhe ist noch nicht zurückgekehrt. Mit anhaltendem Verkaufsdruck, geringer Liquidität und nervösen Märkten bleibt das Risiko starker Bewegungen hoch. Sowohl an der Börse als auch bei Krypto.
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