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Seit seiner Geburt im Jahr 2009 schneidet Bitcoin besser ab als Gold, und das bereitet vielen Investoren in das glänzende Edelmetall große Sorgen. Das zeigt sich deutlich an den heftigen Reaktionen, die Bitcoin regelmäßig bei den üblicherweise etwas ergrauten Gold-Investoren hervorruft.
Nun erreicht Gold einen neuen Allzeithoch und Bitcoin muss es erneut bei vielen dieser Investoren entgelten.
Gold begann im Februar plötzlich an Schwung zu gewinnen und stieg von 2.000 auf 2.200 Dollar gegen Ende März. Die wachsenden geopolitischen Spannungen und die zunehmenden Sorgen über die finanzielle Gesundheit der US-Regierung tragen zum Aufstieg von Gold bei.

Gestern erreichte Gold zum ersten Mal in der Geschichte den Kurs von 2.300 Dollar pro Unze.
Bitcoin wird oft als das „digitale Gold“ bezeichnet, aber davon wollen Investoren in das Edelmetall nichts wissen. Sie warten schon seit Jahrzehnten auf den endgültigen Durchbruch von Gold, und Bitcoin soll ihnen dabei keinen Strich durch die Rechnung machen.
Natürlich war Peter Schiff, der größte Goldbug der Welt, schnell dabei, auf Twitter gegen Bitcoin auszuteilen. Während Bitcoin im zweiten Quartal 2024 um 7 Prozent fiel, liegt Gold mit einem Plus von 3,4 Prozent im Plus, während Silber mit einem Anstieg von 8,7 Prozent noch besser abschneidet.
Der Vergleich, den Peter Schiff zwischen der Kursentwicklung von Bitcoin und Gold zieht, ist jedoch nicht ganz fair. Seit Beginn des Jahres ist der Bitcoin-Kurs immerhin um 55 Prozent gestiegen, während Gold kaum mehr als 10 Prozent erreicht.
Das hält Peter Schiff jedoch nicht davon ab, weiterhin auf Bitcoin herabzusehen. So gibt er an, dass der aktuelle Kurs der digitalen Währung vielleicht die letzte schöne Chance sei, deine Bitcoin zugunsten von Gold zu verkaufen.
„Wenn du jetzt nicht handelst, dann wünsche ich dir viel Spaß in deiner Armut“, so Peter Schiff.
Crypto-Händler Quasar reagierte schlagfertig auf die Kritik von Peter Schiff an Bitcoin: „Entschuldigung, ich habe keine weiteren 60 Jahre, um auf einen Goldkursanstieg von 1.500 Dollar zu warten.“
Die Bank of Japan hebt den Leitzins auf 1,25 Prozent an. Bitcoin steigt über 77.000 US-Dollar, während der japanische Yen nachgibt.
Der Bitcoin-Kurs legt heute deutlich zu, während der Ölpreis fällt und die Bank of Japan eine Zinserhöhung beschließt.
Grayscale sieht nach der Erholung des Kryptomarkts genügend Gründe für neues Vertrauen in Bitcoin und macht seinen Kunden Mut.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.