Gold nähert sich der Grenze von 5.000 Dollar pro Unze und auch Silber, sein kleiner Bruder, hat Höhen erreicht, die jahrzehntelang undenkbar schienen. Nach einem außergewöhnlichen Jahr 2025 scheinen die Edelmetalle weiterhin unaufhaltsam. Endet diese Rally jemals?

Gold und Silber auf unaufhaltsamem Höhenflug

Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert der Goldpreis auf einem neuen Allzeithoch von über 4.594 Dollar pro Unze (rund 31 Gramm). Damit nähert sich das Edelmetall der psychologischen Grenze von 5.000 Dollar.

In den letzten zwölf Monaten ist Gold um fast 72 Prozent gestiegen. 2025 war damit das beste Jahr für Gold seit 1979.

Auch Silber betritt unbekanntes Terrain. Mit einem Preis von 84,3 Dollar pro Unze erreicht es seinen höchsten Wert aller Zeiten. Relativ gesehen stieg Silber sogar noch stärker als Gold. In den letzten zwölf Monaten hat es um 185 Prozent an Wert gewonnen.

Harte Assets steigen wegen Fed-Unsicherheit und geopolitischer Spannungen

Angesichts des stürmischen Wachstums der Edelmetalle könnte man ein baldiges Ende erwarten. Doch das muss nicht zwingend der Fall sein. Strukturell verändert sich vieles auf der Weltbühne.

Diese Anstiege erfolgen nämlich während der US-Dollar an Kraft verliert. Wo Investoren in früheren Krisen massenhaft in den Dollar als sichere Zuflucht flüchteten, scheint diese Rolle nun ausgedient zu haben.

Analyst Garrett Goggin fasste es prägnant auf X zusammen: „Früher stieg der Dollar bei militärischen Angriffen, jetzt fällt er. Dieser Bullenmarkt in Gold und Silber ist real.“

Goggin reagiert auf die jüngste Schwäche des Dollars, während es Anzeichen gibt, dass die Vereinigten Staaten militärisch in den Iran eingreifen wollen, wo groß angelegte Proteste das Regime unter Druck setzen.

Zusätzlich trägt auch die Unsicherheit um den Vorsitzenden der Federal Reserve (Fed), Jerome Powell, zur steigenden Goldpreis bei. Der politische Druck auf Powell nimmt zu, unter anderem durch ein gegen ihn eingeleitetes strafrechtliches Ermittlungsverfahren.

Diese Unruhe schürt die Nervosität an den Finanzmärkten. In solchen Situationen suchen Investoren häufig Zuflucht in Gold, einer klassischen sicheren Anlage, wenn das Vertrauen in Zentralbanken, Fiatgeld oder das breitere Finanzsystem unter Druck steht.

Zentralbanken flüchten in Gold

Auch auf geopolitischer Ebene wendet man sich vom Dollar ab. Obwohl die Währung noch immer als weltweite Reservewährung gilt, scheint dieser Status zu erodieren.

Laut Gerüchten kaufte die Zentralbank Chinas im vergangenen Jahr etwa 254 Tonnen Gold. Polen soll 2025 mehr als 83 Tonnen zu seinen Goldreserven hinzugefügt haben.

Gleichzeitig kämpft die USA mit einer riesigen Staatsverschuldung von über 38,5 Billionen Dollar, wie aus Daten von USdebtclock.org hervorgeht. Allein an Zinszahlungen zahlte das Land 2025 mehr als 1 Billion Dollar, mehr als das gesamte US-Verteidigungsbudget.

Kommt Bitcoin in Schwung?

Die starke Rally der Edelmetalle könnte auch für Bitcoin (BTC) Chancen eröffnen. Laut Analyst Niels ist die digitale Währung derzeit unterbewertet und reif für eine Aufholjagd.

Er weist auf ein bemerkenswertes Muster seit dem Crash vom 10. Oktober hin. In dieser Zeit stieg Gold um 11 Prozent, der S&P 500 legte 3 Prozent zu, aber Bitcoin fiel um 26 Prozent. „Die Stimmung hat sich komplett gewandelt,“ schreibt er auf X.

Laut Niels hält ein solch starker Rückstand selten lange an. „Wenn Krypto so weit hinterherhinkt, bleibt es nie lange ruhig.“

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