Gold-ETFs haben seit Beginn des Jahres 2024 bereits Kapital in Höhe von 2,4 Milliarden Dollar verloren, laut Bloomberg-Analyst Eric Balchunas. Während Gold enorme Kapitalverluste verbuchen muss, macht Bitcoin (das digitale Gold) es tatsächlich fantastisch. Der Bitcoin-Kurs bricht ein Hoch nach dem anderen und die Spot Bitcoin ETFs ziehen enorme Kapitalmengen an.
Spot Bitcoin ETFs leisten fantastische Arbeit
Seit Beginn des Jahres haben die Spot Bitcoin ETFs bereits Kapital in Höhe von 3,89 Milliarden Dollar eingesammelt; so zeigen es die Daten von Farside. Zusätzlich erreichten die Spot Bitcoin ETFs auch noch Rekordvolumina.
„Bitcoin saugt nicht nur Kapital auf, sondern auch Gold verliert über verschiedene ETFs hinweg Kapital in alarmierendem Tempo“, so Bitcoin Munger.
Eric Balchunas glaubt jedoch nicht, dass die Abflüsse aus Gold notwendigerweise Bewegungen zu Bitcoin ETFs bedeuten. Laut dem Analysten von Bloomberg ist es einzig und allein FOMO (Fear Of Missing Out) für amerikanische Aktien, die ebenfalls fantastisch abschneiden.

Bitcoin-Pionier Jameson Lopp konnte es sich jedoch nicht nehmen lassen, die Charts der Gold-ETFs und die der Bitcoin-ETFs nebeneinanderzulegen.
Gold fällt, digitales Gold steigt
Bemerkenswert ist, dass der Goldkurs im Jahr 2024 dramatisch mit einem Rückgang von 3,4 Prozent abschneidet. Am 14. Februar fiel der Goldkurs auf 1.993 Dollar, das niedrigste Niveau in zwei Monaten.
Bitcoin ist im gleichen Zeitraum um 23,5 Prozent gewachsen. Am 14. Februar erreichte Bitcoin mit einem Kurs von 52.483 Dollar sogar das höchste Niveau in zwei Jahren.
Laut dem World Gold Council sind es vor allem die langfristigen US-Staatsanleihen (die hohe Zinsen abwerfen) und der US-Dollar, die derzeit starken Gegenwind für Gold darstellen.
Interessanterweise prognostizierte Mike McGlone, der Rohstoffstratege von Bloomberg, dass Gold im Jahr 2024 besser abschneiden würde als Bitcoin. Diese Vorhersage scheint im Moment noch nicht ganz einzutreffen.
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