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GameStop-CEO Ryan Cohen hat scharfe Kritik an der Führung von eBay geübt, nachdem sein Übernahmeangebot in Höhe von 55 Milliarden US-Dollar abgelehnt wurde. In einem Interview mit Piers Morgan nannte Cohen das eBay-Management ein „Haufen Verlierer“.

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Diese Aussage folgte auf einen gescheiterten Versuch von GameStop, eBay zu übernehmen. Cohen ist der Ansicht, dass eBay eine starke Marke und Plattform hat, jedoch schlecht geführt wird.

eBay lehnt Angebot ab

Das Angebot von GameStop bestand zur Hälfte aus Bargeld und zur Hälfte aus Aktien. Laut den Plänen sollte es durch GameStops Bilanz von 9,4 Milliarden US-Dollar und bis zu 20 Milliarden US-Dollar Schuldfinanzierung durch TD Securities unterstützt werden.

eBay-Vorsitzender Paul Pressler lehnte das Angebot ab. In einem Brief an Cohen bezeichnete er das Angebot als „nicht glaubwürdig und nicht attraktiv“. Er wies dabei auf Finanzierungsrisiken und Bedenken hinsichtlich der Schuldenmenge hin, die zur Durchführung des Deals erforderlich wären.

Cohen ist darüber verärgert. Seiner Meinung nach ignoriert der eBay-Vorstand eine Prämie von 46 Prozent für die Aktionäre. Er deutet an, dass die Vorstandsmitglieder vor allem ihre eigenen Vergütungen schützen, anstatt im Interesse der Aktionäre zu handeln.

Cohen: eBay steckt noch im Jahr 1995 fest

Der GameStop-CEO fordert, dass eBay dringend modernisiert werden muss. Seiner Meinung nach sieht die Website immer noch aus, als wäre es 1995, obwohl das Unternehmen mehr als die Hälfte seines Umsatzes für Betriebskosten ausgibt.

Cohen ist der Ansicht, dass eBay mindestens 2 Milliarden US-Dollar an Kosten einsparen könnte. Er meint auch, dass das Unternehmen Chancen im Bereich des Live-Commerce und anderer neuer Formen des Online-Handels verpasst hat.

Sein allgemeiner Punkt ist, dass eBay seiner Meinung nach unter einem Eigentümer mit echter Unternehmermentalität besser abschneiden würde, anstatt unter einem Managementteam, das vor allem mit dem Erhalt von Position und Vergütung beschäftigt ist.

Anleger zweifeln an der Machbarkeit

Nicht alle sind von Cohens Plan überzeugt. Der bekannte Investor Michael Burry verkaufte seine gesamte Position in GameStop, nachdem Cohen bei CNBC aus Sicht von Kritikern nicht ausreichend erklären konnte, wie der Deal finanziell funktionieren würde.

Burry warnte, dass Schulden nicht mit Kreativität verwechselt werden sollten. Damit meinte er, dass die Übernahme stark von zusätzlicher Finanzierung abhängig wäre.

Auch auf der Prognoseplattform Polymarket wird die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Übernahme als gering eingeschätzt. Händler geben dem Deal etwa eine Chance von 16 Prozent.

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