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Nach der Einführung des Bitcoin (BTC) Spot Exchange-Traded Fund (ETF) wurde deutlich, dass trotz des Erfolges erhebliche Fondsausflüsse stattfanden. Im Mittelpunkt dieser Entwicklung stand der Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) von Grayscale Investments, bei dem über 2 Milliarden Dollar an GBTC-Aktien verkauft wurden.
Kürzlich gesammelte Daten von der Krypto-Nachrichtenplattform CoinDesk enthüllten, dass der Zusammenbruch von FTX wesentlich zu dieser Verkaufswelle beitrug.
Aus den Daten geht hervor, dass FTX für den Verkauf von 22 Millionen GBTC-Aktien verantwortlich war, mit einem kombinierten Marktwert von etwa 1 Milliarde Dollar, was fast die Hälfte des gesamten Ausflusses darstellt. FTX besaß 22,3 Millionen GBTC-Aktien, die im Oktober 2023 auf etwa 600 Millionen Dollar geschätzt wurden. Nach der Einführung des Grayscale ETFs stieg der Wert dieser Aktien auf rund 900 Millionen Dollar, woraufhin FTX beschloss, das gesamte Engagement zu liquidieren.
Entgegen den Erwartungen führte die Einführung der ETFs zu einem Rückgang des Bitcoin-Wertes, teilweise durch den unerwarteten Verkaufsdruck von FTX. Trotz dieses Abwärtstrends behalten Investoren das Vertrauen in den zukünftigen Wertzuwachs von Bitcoin. Interessanterweise zeigen andere ETFs, wie BlackRock’s iShares Bitcoin Trust (IBIT), trotz der Schocks auf dem Markt Widerstandsfähigkeit. So erreichte IBIT innerhalb von nur vier Tagen ein verwaltetes Vermögen von 1 Milliarde Dollar, was die Vielfalt und Widerstandsfähigkeit des Kryptomarktes unterstreicht.
Eine weitere Ursache für den starken Verkaufsdruck nach der Einführung, liegt laut Analyst James van Straten unter anderem auch an einem bemerkenswerten Verkauf von 100.000 Bitcoin durch einen unbekannten Wal. Die Aktionen, zusammen mit dem Verkauf von FTXs Vermögen, führten zum größten täglichen Preisrückgang seit einem Jahr.
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