Krypto gewinnt weltweit an Popularität. Während in den Anfangsjahren noch skeptisch auf diese Form von digitalem Geld reagiert wurde, erkennen immer mehr Menschen das Potenzial der Blockchain-Technologie. Dennoch ist die Anzahl der Menschen, die tatsächlich Krypto besitzen, noch relativ gering.
Auffällig ist, dass Südkorea hier eine Ausnahme darstellt. Laut einer aktuellen Untersuchung, zitiert vom südkoreanischen Nachrichtenplattform Yonhap News, investieren mehr als 30 % der südkoreanischen Bevölkerung in digitale Vermögenswerte.
Südkorea ist weltweit führend
Ende November 2024 zählte Südkorea 15,6 Millionen aktive Krypto-Investoren, was mehr als einem Drittel der Bevölkerung entspricht. Diese Zahlen basieren auf Daten von den fünf größten Krypto-Börsen des Landes: Upbit, Bithumb, Coinone, Korbit und Gopax. Insgesamt haben Südkoreaner etwa 102,6 Billionen südkoreanische Won in Krypto investiert, was etwa 70,3 Milliarden $ entspricht.
Zum Vergleich: Laut einem Bericht von Triple-A aus Juni 2024 besitzen weltweit nur 6,8 % der Bevölkerung Kryptowährungen, was etwa 562 Millionen Menschen entspricht. Damit liegt der Anteil der Krypto-Besitzer in Südkorea fünfmal höher als der weltweite Durchschnitt.
Gesetzgebung und Politik als Katalysatoren
Ein wichtiger Faktor hinter diesem explosiven Wachstum ist die Einführung des „Virtual Asset User Protection Act“ am 19. Juli 2024. Dieses Gesetz verpflichtet Börsen, strengere Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, wodurch das Vertrauen in den Krypto-Markt gestärkt wurde.
Zusätzlich spielt die internationale Politik eine Rolle. Der Sieg von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen im November 2024 hat laut Yonhap News zu positiven Erwartungen über günstigere weltweite Vorschriften für digitale Vermögenswerte beigetragen. Dieser Optimismus hat der südkoreanischen Krypto-Märkte einen zusätzlichen Schub verliehen.
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