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Der Kursrückgang am Kryptomarkt vom 10. Oktober schien zunächst ohne klaren Auslöser entstanden zu zijn. Inzwischen deutet jedoch vieles darauf hin, dass eine Ankündigung des Indexriesen MSCI am selben Tag eine mögliche Erklärung liefert. In einem Beitrag auf X ordnet Marktbeobachter Ran Neuner die Fakten ein. Was genau ist passiert?
MSCI ist weltweit das zweitgrößte Indexhaus und verwaltet eine Vielzahl von Finanzindizes. Das Unternehmen entscheidet darüber, welche Firmen in seine Indexen aufgenommen werden. Derzeit befasst sich MSCI auch mit der Frage, ob Unternehmen, deren Kerngeschäft in Krypto-Assets besteht, überhaupt noch als klassische Unternehmen eingestuft werden sollten. Vielmehr ähneln sie in ihrer Struktur zunehmend Investmentfonds.
Genau diese Frage könnte der Grund dafür sein, warum der Kryptomarkt aktuell so unter Druck steht. Das Ergebnis dieser Überprüfung dürfte zudem entscheidend sein für Unternehmen, die im vergangenen Jahr in größerem Stil Krypto gekauft haben – und für den weiteren Verlauf des aktuellen Kryptozyklus.
MSCI veröffentlichte am 10. Oktober ein Konsultationspapier, in dem das Unternehmen darlegt, dass krypto-bezogene Firmen möglicherweise nicht in passiven Aktienindexen aufgehoben sind. Der Kern des Problems liegt in der Unternehmensstruktur der sogenannten Digital Asset Treasuries (DATs). Dabei handelt es sich um Unternehmen, die in erster Linie Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) halten und verwalten. Ein bekanntes Beispiel ist natürlich Strategy (MSTR) von Michael Saylor.
Die Strategie dieser Unternehmen ist relativ simpel: Indem sie aktiv Krypto-Assets in ihre Bilanz aufnehmen, steigt ihre Marktkapitalisierung. Dadurch qualifizieren sie sich für die Aufnahme in große Indexen. Diese Aufnahme sorgt wiederum für zusätzliche Kaufnachfrage seitens passiver Indexfonds, was die Kurse weiter antreibt und die Chance auf eine Listung in noch mehr Indexen erhöht. Dieser Verstärkungseffekt erzeugt nach Ansicht von MSCI eine problematische Feedbackschleife.
In der Konsultation stellt MSCI offen die Frage, ob derartige Unternehmen nicht eher als Investmentfonds eingestuft werden sollten. Sollte dies geschehen, wären sie von der Aufnahme in passive Aktienindexen ausgeschlossen. Eine endgültige Entscheidung wird für den 15. Januar 2026 erwartet.
Die potenziellen Folgen einer solchen Neuklassifizierung sind erheblich. Entscheidet MSCI, dass Unternehmen wie Strategy nicht länger als gewöhnliche Firmen gelten, würden sie aus den MSCI-Indexen entfernt. Damit versiegt eine zentrale Quelle passiver Kapitalzuflüsse. Institutionelle Investoren wie ETF’s, Pensionsfonds und Indextracker müssten ihre Positionen dann zwangsweise abbauen.
Diese Unsicherheit liefert eine mögliche Erklärung dafür, warum der Kryptomarkt am 10. Oktober abrupt einbrach. Investoren spielten das Szenario durch, in dem wichtige Marktakteure wie Strategy den Zugang zu frischem Kapital verlieren. Da diese Unternehmen in der aktuellen Phase einen großen Teil des Kaufvolumens gestellt haben, lastet diese Bedrohung schwer auf der Stimmung am Markt.
Die Klassifizierungsfrage hat zudem weitreichende Folgen für die Marktstruktur. Die Existenz von DATs ist eng mit ihrer Möglichkeit verknüpft, über Indexen zu skalieren. Fällt dieses Fundament weg, verschwindet einer der wichtigsten Wachstumstreiber für die Kryptonachfrage in diesem Zyklus.
Solange unklar bleibt, wofür sich MSCI letztlich entscheidet, bleibt der Markt entsprechend anfällig. Weitere Kursrückgänge bis Ende Dezember sind daher keineswegs ausgeschlossen. Fällt die Entscheidung im Januar negativ aus, könnte dies eine Welle von Delistings von DATs auslösen – und möglicherweise sogar zu Zwangsverkäufen von Krypto-Assets durch diese Akteure führen.
Das könnte der sprichwörtliche Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt – und im Extremfall sogar eine neue Baisse einleitet. Eine positive Entscheidung hingegen könnte das Vertrauen zurückbringen und den Startschuss für eine neue Wachstumsphase für krypto-bezogene Unternehmen geben.
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