Bitcoin befindet sich derzeit in einer schwächeren Phase, aber laut Felix Mohr von MohrWolfe brauchen wir uns keine Sorgen zu machen. Er sieht immer noch einen Weg zu einem Bitcoin-Kurs von 100.000 Dollar.

Aber warum ist Felix Mohr momentan so optimistisch in Bezug auf Bitcoin?

Zwei Zinssenkungen der Federal Reserve

Felix Mohr stützt sich unter anderem auf das Open Interest (OI) für Bitcoin, das in den letzten drei Tagen um 2,02 Milliarden Dollar gestiegen ist.

„Dieses gestiegene Kaufinteresse an Bitcoin ist kein Zufall. Investoren machen damit deutlich, dass sie zwei Zinssenkungen der US-Notenbank Federal Reserve bis Ende des Jahres erwarten“, so der Analyst.

Laut einer von Reuters durchgeführten Umfrage unter Ökonomen erwartet fast zwei Drittel im September die erste Zinssenkung der US-Zentralbank. „Das war dieselbe Schlussfolgerung wie im letzten Monat, mit einem ähnlichen Verlauf für den Zinssatz“, so Reuters.

Historisch gesehen entwickelt sich Bitcoin gut, wenn der Aktienmarkt gut abschneidet. In letzter Zeit hinkt die digitale Währung jedoch hinter den explosiven Anstiegen der Aktienmärkte her, die vor allem auf die starke Leistung von NVIDIA zurückzuführen sind.

Inflation muss sinken

Damit eine Zinssenkung der US-Zentralbank im September realistisch wird, muss die Inflation in den Vereinigten Staaten sinken.

Derzeit liegt der Verbraucherpreisindex (CPI) bei 3,4 %, während die Kerninflation noch bei 3,9 % liegt. Das ist viel zu hoch für eine Zentralbank, die seit März 2022 die Zinsen erhöht, um die Inflation unter Kontrolle zu bringen.

Obwohl die Inflation auf dem Weg nach unten zu sein scheint, ist sie immer noch höher als gewünscht.

Jetzt bleibt zu hoffen, dass die Aktienmärkte weiter steigen, denn historisch gesehen ist es nicht gut für Bitcoin, wenn die Aktienmärkte einbrechen. Der S&P 500 und der Nasdaq stehen jedoch auf Allzeithochs, was die Wahrscheinlichkeit einer Korrektur erhöht.

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