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Das Sentiment auf dem Kryptomarkt hat sich erneut stark verschlechtert. Der sogenannte Crypto Fear & Greed Index ist auf einen Wert von 5 gefallen, was auf extreme Panik unter den Anlegern hindeutet. Gleichzeitig nimmt die weltweite wirtschaftliche Unsicherheit stark zu, was den Druck auf risikoreiche Anlagen weiter erhöht.

Für Anleger stellt sich damit die zentrale Frage: Ist diese extreme Angst eine Kaufgelegenheit oder steht der Markt vor noch tieferen Einbrüchen?
Der Fear & Greed Index misst das emotionale Klima auf dem Kryptomarkt auf einer Skala von 0 bis 100. Werte unter 25 deuten auf extreme Angst hin, während hohe Werte Euphorie signalisieren.
Mit einem Wert von 5 befindet sich der Markt in einer der pessimistischsten Phasen der letzten Jahre. Besonders auffällig ist die Geschwindigkeit der Verschlechterung: Innerhalb weniger Wochen rutschte das Sentiment von Angst zu reiner Panik, parallel zu fallenden Kursen großer Kryptowährungen.
Diese Bewegung spiegelt nicht nur den Preisdruck wider, sondern auch eine breitere Abnahme der Risikobereitschaft unter den Anlegern.
Die Verschlechterung des Kryptosentiments fällt mit einem starken Anstieg der globalen wirtschaftlichen Unsicherheit zusammen. Internationale Indikatoren zeigen, dass Sorgen über Geopolitik, Politik und Finanzmärkte inzwischen höhere Niveaus erreicht haben als während früherer Krisen wie der Corona-Pandemie und der Eurokrise.

Bei zunehmender globaler Unsicherheit ziehen sich Anleger traditionell aus risikoreichen Anlagen zurück. Auch Krypto ist davon nicht ausgenommen. Der jüngste Rückgang der gesamten Marktkapitalisierung und die anhaltenden Verluste bei sowohl Bitcoin als auch Ethereum passen in dieses Muster.
Dennoch hat extreme Angst auf dem Kryptomarkt einen doppelten Charakter. In früheren Zyklen fielen vergleichbare Sentimentniveaus mit wichtigen Tiefpunkten zusammen, unter anderem 2018, während des Corona-Crashs 2020 und nach dem Fall von FTX 2022.
Das bedeutet nicht, dass der Tiefpunkt automatisch erreicht ist. Die Geschichte zeigt jedoch, dass die größten Chancen oft entstehen, wenn das Vertrauen am geringsten ist und nur wenige Anleger bereit sind, Risiken einzugehen.
Extreme Angst markiert selten das Ende eines Rückgangs, oft jedoch den Beginn einer Aufbauphase.
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