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Im Januar 2024 brachte BlackRock seinen ersten Bitcoin-ETF in den Vereinigten Staaten auf den Markt. Inzwischen sind über zwölf Monate vergangen – nun nimmt BlackRock Europa ins Visier. Ein europäischer Bitcoin-ETF steht in den Startlöchern, und laut Analysten stellt das einen wichtigen Meilenstein für die institutionelle Akzeptanz der digitalen Währung auf dem europäischen Kontinent dar.
Der iShares Bitcoin ETP, verwaltet von dem größten Vermögensverwalter der Welt, wird seit dem 25. März an Xetra, Euronext Amsterdam und Euronext Paris gehandelt.

Auch wenn dieser Schritt ein bedeutendes Signal für die Bitcoin-Adoption unter europäischen Investoren darstellt, glauben Analysten von Bitfinex, dass der europäische ETF kaum an den Erfolg seines amerikanischen Pendants heranreichen wird.
„Die US-Spot-Bitcoin-ETFs profitierten von einer starken institutionellen Nachfrage, einem tiefen Kapitalmarkt und einer hohen Beteiligung privater Anleger. Die Präsenz eines BlackRock Bitcoin ETPs in Europa stellt dennoch einen Fortschritt in Sachen Akzeptanz dar. Mit zunehmender regulatorischer Klarheit dürfte auch das institutionelle Interesse wachsen“, so die Analysten von Bitfinex.
Im Allgemeinen scheint der Tenor zu sein, dass BlackRock aktuell eine positive Wirkung auf Bitcoin hat. BlackRock, der größte Vermögensverwalter der Welt, genießt einen gewaltigen Ruf – und setzt diesen nun zumindest teilweise aufs Spiel, indem das Unternehmen Bitcoin aktiv fördert.

Selbst der CEO von BlackRock hat Bitcoin inzwischen mehrfach mit Gold verglichen. Während er die Kryptowährung vor einigen Jahren noch als Betrug abstempelte, hat er inzwischen seine Meinung grundlegend geändert. Die Rede ist natürlich von Larry Fink, den viele als den einflussreichsten Mann der Finanzwelt betrachten.
Die Einführung von Bitcoin-ETFs in Europa könnte den Weg für eine stärkere institutionelle Beteiligung ebnen. Ähnlich wie in den USA, wo nach der Einführung der ETFs viele große Player begannen, zumindest einen Teil ihrer Portfolios in Bitcoin zu investieren.
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