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Nach einem bedeutenden Jahr 2025 stehen Ethereum (ETH) auch 2026 große Veränderungen bevor. Zwei bedeutende Upgrades sind geplant: Glamsterdam und Hegota. Was wir bisher über diese Neuerungen im Netzwerk wissen?
Obwohl die genauen Details des Glamsterdam-Upgrades noch fehlen, gibt Entwickler Jayesh Yadav über X erste Einblicke. Seiner Meinung nach konzentriert sich das Update auf grundlegende Verbesserungen, die Ethereum schneller und effizienter machen sollen, ohne dass das auf Kosten der Dezentralisierung geht.
Es wird Unterstützung für parallele Verarbeitung geben: Mehrere Transaktionen können dann gleichzeitig bearbeitet werden, was die Netzwerkgeschwindigkeit erheblich erhöht. Außerdem plant Ethereum, das Gaslimit auf 200 Millionen zu verdoppeln, sodass mehr Transaktionen pro Block möglich sind.
Zusätzlich wird die ‚Blob‘-Kapazität erweitert. Blobs sind Datenstrukturen, die große Datenmengen effizient und kostengünstig speichern können. Diese Erweiterung soll es dem Netzwerk ermöglichen, bis zu 10.000 Transaktionen pro Sekunde zu verarbeiten.
Mit Glamsterdam verabschiedet sich Ethereum von großen, seltenen Updates. Das Netzwerk setzt auf einen flexibleren Ansatz mit regelmäßigen, kleineren Neuerungen.
In der zweiten Jahreshälfte 2026 folgt das Upgrade Hegota. Obwohl auch hier noch nicht alle Details bekannt sind, gibt es Gerüchte über die Einführung sogenannter Verkle Trees.
Dies ist eine neue Methode zur Speicherung und Verifizierung von Daten, die es den Nodes ermöglicht, weniger Informationen zu verarbeiten. Dadurch wird das Betreiben eines Nodes weniger aufwendig, die Einstiegshürde gesenkt und die Dezentralisierung gefördert.
Hegota dient zudem als Sicherheitsnetz für technologische Neuerungen, die nicht rechtzeitig für Glamsterdam bereit sind.
Die neuen Upgrades bauen auf dem erfolgreichen Jahr 2025 auf, in dem Ethereum bereits mit den Updates Pectra und Fusaka bedeutende Fortschritte machte.
Pectra wurde im Mai veröffentlicht und verbesserte vor allem die Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität für Validatoren, die Parteien, die Transaktionen genehmigen.
Im Dezember folgte Fusaka, das bisher größte Update von Ethereum. Im Mittelpunkt steht PeerDAS (Peer Data Availability Sampling), eine Technik, bei der Nodes Daten stichprobenartig überprüfen, anstatt alles selbst zu speichern. Dies macht das Netzwerk effizienter und legt den Grundstein für eine breitere Anwendung.
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