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In den letzten Wochen bewegt sich die größte Altcoin seitwärts. In der Zwischenzeit nehmen die Bestände auf Krypto-Börsen ab und es werden immer mehr Ethereum (ETH) Tokens gestaket. Was passiert hier? Die Analyseplattform Santiment hat sich damit befasst und ihre Erkenntnisse geteilt.
Am Dienstag veröffentlichte die Plattform Santiment über ihr X-Konto interessante Daten. Im Juli 2025 wurde ein Höchststand von Ethereum Tokens auf Krypto-Börsen verzeichnet. Damals waren noch 12,31 Millionen Tokens auf den Plattformen vorhanden. Diese Zahl ist in den letzten Monaten jedoch auf 8,15 Millionen Tokens gesunken.
Laut Santiment könnte sich diese Entwicklung fortsetzen, solange sich der Kurs seitwärts bewegt und Anleger zunehmend ETH staken. Mehr Staking-Aktivität signalisiert in der Regel Vertrauen in die Coin, während Unstaking auf bevorstehende Verkäufe hinweist.
Das Staken und Unstaking ist jedoch nicht ohne weiteres möglich. Laut der „Ethereum Validator Queue“ gibt es nämlich eine erhebliche Warteschlange. Um Tokens zu staken und damit das Netzwerk am Laufen zu halten, muss man derzeit fast 65 Tage warten. Gleichzeitig beträgt die Wartezeit für das Unstaking mehr als 14 Stunden. Derzeit wollen also deutlich mehr Anleger ihre ETH staken als unstaken.
Die Warteschlange entsteht durch ein eingebautes Sicherheitsmechanismus des Ethereum-Netzwerks. Pro Zeitspanne, auch als Epoch bezeichnet, können nur 256 Tokens verarbeitet werden. Auf diese Weise versucht das Netzwerk, seine Stabilität bei hohem Andrang zu wahren.
Derzeit sind über 36 Millionen Tokens gestaket. Dies entspricht etwa 29 Prozent des insgesamt verfügbaren Bestands. Ein Teil dieser ETH wurde vom Kryptounternehmen BitMine gestaket. Insgesamt haben sie über 2 Millionen Tokens, was fast 60 Prozent ihres Ethereum-Bestands ausmacht, im Netzwerk festgesetzt.
Durch das Festsetzen der Coins erzielen die Besitzer eine Vergütung. Für das Unternehmen BitMine ist dies mittlerweile eine erhebliche Quelle passiver Einkünfte. Aus jüngsten Berichten geht hervor, dass es sich um etwa 164 Millionen Dollar pro Jahr handelt.
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