Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Eine neue Entwicklung in der Welt der Quantencomputer sorgt erneut für Diskussionen über die Sicherheit von Bitcoin. Das Technologieunternehmen PsiQuantum arbeitet derzeit an einem Projekt, das den ersten groß angelegten Quantencomputer der Vereinigten Staaten hervorbringen soll.
Die Ankündigung wirft in der Kryptobranche sofort die Frage auf: Wird diese Technologie bald eine ernsthafte Bedrohung für Bitcoin darstellen?
PsiQuantum berichtete, dass das Unternehmen rasante Fortschritte beim Bau seiner Quantenanlage in Chicago macht. Laut Mitbegründer Pete Shadbolt wurden in nur sechs Tagen 500 Tonnen Stahl für das neue Komplex verbaut.
Die Anlage soll letztendlich Platz für einen Quantencomputer mit etwa einer Million Qubits bieten, ein enormer Sprung im Vergleich zu den derzeitigen Quantencomputern.
Der Bau wird durch eine Finanzierungsrunde in Höhe von 1 Milliarde Dollar unterstützt, die das Unternehmen 2025 abgeschlossen hat. Zudem arbeitet PsiQuantum mit dem Technologieunternehmen NVIDIA zusammen, um die Entwicklung von Quantenchips und fehlertoleranten Systemen zu beschleunigen.
Auch andere Unternehmen arbeiten an ähnlichen Technologien. IBM plant, bis 2029 einen groß angelegten Quantencomputer zu liefern, der laut Unternehmensangaben bis zu 20.000 Mal leistungsfähiger sein könnte als heutige Systeme.
Der rasante Fortschritt in der Quanteninformatik führt seit Jahren zu Diskussionen in der Kryptobranche. Theoretisch könnten leistungsfähige Quantencomputer bestimmte kryptografische Algorithmen knacken, auf denen Bitcoin basiert.
Über die tatsächliche Bedrohung sind Experten jedoch stark uneinig.
Einige prominente Stimmen der Branche spielen das Risiko herunter. So erklärte Michael Saylor, Vorstandsvorsitzender von Strategy, kürzlich, dass ein Durchbruch in der Quantentechnologie nicht überraschend kommen werde und die Branche Zeit habe, sich anzupassen.
Auch Charles Hoskinson, Gründer von Cardano, meint, die Angst sei derzeit übertrieben.
Viele Experten betonen, dass die Technologie noch lange nicht weit genug entwickelt ist, um Bitcoin tatsächlich zu knacken.
Laut Cory Klippsten, CEO des Bitcoin-Unternehmens Swan, bräuchte ein Angreifer etwa 13 Millionen physische Qubits, um einen Bitcoin-Schlüssel innerhalb eines Tages zu knacken. Zum Vergleich: Die leistungsstärksten Quantencomputer verfügen derzeit über etwa 1.000 Qubits.
Das bedeutet, dass die Technologie noch tausendfach leistungsfähiger werden muss, bevor eine realistische Bedrohung entsteht.
Zudem benötigt ein Quantenangreifer zunächst den öffentlichen Schlüssel einer Bitcoin-Adresse. Wenn Anwender Adressen nicht wiederverwenden, bleibt dieser Schlüssel verborgen, was einen Angriff erheblich erschwert.
Nicht alle sind so beruhigt. Einige Forscher glauben, dass Quantencomputer schneller Fortschritte machen als erwartet.
So warnte David Carvalho, CEO des Naoris Protocol, dass bestimmte kryptografische Systeme möglicherweise schon in zwei bis drei Jahren anfällig werden könnten.
Andere Prognosen, wie die sogenannte Quantum Doomsday Clock, gehen davon aus, dass Quantencomputer spätestens 2028 eine ernsthafte Bedrohung für die Kryptografie darstellen könnten.
In Brasilien gelten neue Regeln für die Kryptobranche. Die Großbank Itaú hat sich als erstes Unternehmen angemeldet. Für Kryptounternehmen rückt eine verbindliche Frist näher.
Bitcoin, Gold und Aktien verzeichnen während der Pressekonferenz von Fed-Chef Kevin Warsh kräftige Kursanstiege. Das hat er gesagt.
Google Cloud entwickelt eine neue Sicherheitstechnologie für Bitcoin-Transaktionen von Banken. Sie verteilt die Kontrolle über Krypto-Wallets auf mehrere Beteiligte und befindet sich derzeit in der Testphase.
Elon Musks KI Grok entwirft drei Szenarien für den XRP-Kurs am 31. Oktober. Die Konferenz Ripple Swell und die US-Notenbank Fed könnten entscheidend sein.
Der Kryptoanalyst Egrag hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf knapp 17 Dollar im April 2027 für möglich. Anlass zur Hoffnung gibt ein historisches Kursmuster.
Ein Kryptoanalyst erwartet, dass der XRP-Kurs bis Ende 2026 auf 210 Dollar steigt. Doch wie realistisch ist diese Prognose?