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Die Schweizer AMINA Bank ist die erste europäische Bank, die Ripple Payments live schaltet. Damit macht sie einen großen Schritt in der Integration von Blockchain mit dem traditionellen Finanzsystem. Die Zusammenarbeit soll besonders krypto-affinen Kunden bei effizienten, grenzüberschreitenden Zahlungen helfen.
Ripple gab am Freitag bekannt, dass die von der Schweizer Aufsichtsbehörde FINMA regulierte AMINA Bank offiziell an Ripple Payments angeschlossen ist. Die Plattform ermöglicht Banken, internationale Transaktionen blitzschnell und kostengünstig abzuwickeln, ohne dass mehrere Korrespondenzbanken zwischengeschaltet werden müssen.
Für Kunden der AMINA bedeutet dies, dass sie in Echtzeit Geld grenzüberschreitend senden können, sowohl in traditionellen Währungen als auch in Stablecoins wie Ripples eigenem RLUSD. Damit wird eine wichtige Hürde für Kryptounternehmen beseitigt, die oft Schwierigkeiten haben, Zugang zu klassischen Bankdienstleistungen zu bekommen.
Laut Myles Harrison, Chief Product Officer bei AMINA, schlägt Ripple die Brücke zwischen Stablecoin-Zahlungen und der traditionellen Finanzinfrastruktur. „Unsere Kunden benötigen eine Infrastruktur, die sowohl Fiat als auch Stablecoins bewältigen kann. Diese Flexibilität bietet Ripple jetzt“, so Harrison.
Die Integration mit der AMINA Bank folgt auf eine frühere Zusammenarbeit, in der die Bank als erste weltweit Custody- und Handelsdienste für RLUSD anbot. Mit der Hinzufügung von Ripple Payments erweitert AMINA nun ihre Dienstleistungen von der Vermögensverwaltung auf die Transaktionsabwicklung.
Cassie Craddock, Managing Director Europa bei Ripple, bezeichnet den Schritt als „entscheidend für die breitere Akzeptanz digitaler Vermögenswerte“. Ihrer Meinung nach hilft die Technologie Banken, Krypto nahtlos in ihre Kerninfrastruktur zu integrieren, anstatt sie als separaten Dienst zu behandeln.
Ripple betont, dass seine lizenzierte Infrastruktur nun aktiv in Australien, Brasilien, Dubai, Singapur, der Schweiz und den USA ist. Das Netzwerk verarbeitet Transaktionen im Wert von mehr als 95 Milliarden Dollar und deckt über 90 Prozent des weltweiten Devisenmarktes ab.
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