Der Krypto-Markt bleibt zu Beginn dieser neuen Woche in schwierigen Gewässern. Trotz kürzlicher Ankündigungen aus dem Weißen Haus über eine strategische Bitcoin-Reserve und Trumps Aufruf, „deine Bitcoin niemals zu verkaufen“, ist der Bitcoin-Kurs weiter gefallen.

Mit einer entscheidenden makroökonomischen Woche in Aussicht bleibt die Volatilität voraussichtlich hoch. Diese drei Faktoren könnten in den kommenden Tagen eine große Rolle bei der Preisentwicklung von Bitcoin und dem breiteren Krypto-Markt spielen.

1. Inflationszahlen und die Reaktion der Federal Reserve

Am Mittwoch werden die Kerninflationszahlen (Core CPI) für Februar veröffentlicht, ein entscheidender Indikator, der den Inflationsdruck in den USA misst. Diese Zahlen haben direkten Einfluss auf die Zinspolitik der Federal Reserve. Im Februar reagierten sowohl der Bitcoin-Markt als auch die Aktienmärkte negativ, nachdem die Inflation höher als erwartet ausfiel. Eine Wiederholung dieses Szenarios könnte erneut Abwärtsdruck verursachen.

Am Donnerstag folgt die Veröffentlichung des Produzentenpreisindex (PPI), der den Inflationsdruck auf der Produktionsseite misst. Wenn diese Zahlen hoch bleiben, könnte dies die Erwartungen für Zinssenkungen weiter nach hinten verschieben. Dies würde sich negativ auf risikobehaftete Vermögenswerte wie Bitcoin auswirken.

2. Makroökonomische Unsicherheit und geopolitische Spannungen

Globale geopolitische Spannungen und anhaltende Inflation setzen die Finanzmärkte unter Druck. Obwohl Donald Trump sich positiv über Krypto äußert, sorgen seine politischen Entscheidungen für zusätzliche Unsicherheit. Sein fortwährender Handelskrieg und die Entscheidung, alle finanziellen Hilfen an die Ukraine zu stoppen, haben die Spannungen zwischen der Ukraine und Russland weiter verschärft. Diese Entwicklungen könnten das Marktsentiment negativ beeinflussen und damit den Bitcoin-Kurs unter Druck setzen.

3. Institutionelle Aktivität und Marktdynamik

Trotz des kürzlichen Kursrückgangs bleibt das institutionelle Interesse an Bitcoin groß. So hat Strategy, das Unternehmen von Michael Saylor, Pläne angekündigt, Milliarden von Dollar für weitere Bitcoin-Investitionen zu sammeln. Langfristig könnte dies ein bullisches Signal sein, aber die Auswirkungen auf die kurze Frist bleiben ungewiss. Die Frage ist, ob diese positiven Nachrichten die derzeitige Verkaufsdrücke ausgleichen können.

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