Die „Alles-App“ von Elon Musk „X“, früher bekannt als Twitter, plant im Laufe des Jahres 2024 Zahlungsmöglichkeiten in der Anwendung einzuführen. In einem Gespräch mit Cathie Wood von ARK Invest teilt Musk mit, dass er erwartet, dass die Zahlungsmöglichkeiten „irgendwann in der Mitte des Jahres“ starten werden. X wartet derzeit noch auf einige notwendige Lizenzen.
Bürokratischer Prozess
Elon Musk teilt in dem Gespräch mit Cathie Wood mit, dass er gehofft hatte, die Zahlungsmöglichkeiten früher zu starten, aber dass es sich um einen enorm bürokratischen Prozess zu handeln scheint.
Der Milliardär ist sich keiner potenziellen „Showstopper“ bewusst, die dazu führen könnten, dass die Lizenzen abgelehnt werden. Er gibt jedoch zu, dass X „etwas spät“ mit der Einreichung der erforderlichen Dokumentation war.
Viele Krypto-Enthusiasten hoffen natürlich, dass Musk unter anderem Dogecoin und Bitcoin als Teil des Zahlungssystems von X integrieren wird.

Das bleibt jedoch vorerst ein Traum, denn der CEO von unter anderem Tesla gibt an, dass er „kaum Zeit“ darauf verwendet, über digitale Vermögenswerte nachzudenken. Trotzdem hat Tesla noch immer Bitcoin im Wert von 148 Millionen Dollar in der Bilanz und verkauft Merchandise im Webshop für Dogecoin.
Fiatgeld ist auch in Ordnung
Laut Musk sind Geld und digitale Vermögenswerte vor allem eine Datenbank für die „Verteilung von Wert“ in der Gesellschaft. Fiatgeld sei laut ihm „eigentlich in Ordnung“, solange der Staat nicht zu viele neue Einheiten in Umlauf bringt, wodurch die Geldmenge steigt.
In dieser Hinsicht ist klar, dass Elon Musk derzeit nicht so sehr mit Bitcoin und Dogecoin beschäftigt ist, wie die Gemeinschaft hofft. Das könnte sich natürlich noch ändern, aber irgendwo ist es auch logisch, dass er wenig Zeit dafür hat.
Der Mann ist schließlich mit Elektroautos, Raketen beschäftigt und muss nebenbei auch noch Twitter managen. Angelegenheiten wie Bitcoin und Dogecoin kommen dann natürlich nicht an erster Stelle für den gefeierten Unternehmer.
60 Milliarden Dollar in Tokenisierung: Die Hälfte des Markts ist kaum aktiv
Die Tokenisierung von Finanzanlagen klingt vielversprechend, doch der Erfolg bleibt bislang deutlich hinter den Erwartungen zurück. Das sollten Anleger wissen.
Ethereum, Solana und Avalanche: Diese großen Upgrades kommen 2026
In der Kryptobranche verlagert sich der Fokus 2026 zunehmend von Kursschwankungen auf die Technologie hinter Blockchain-Netzwerken.
Durchbruch bei der Tokenisierung: Ondo bringt Stimmrechte für digitale Aktien
Ondo Finance arbeitet mit dem Infrastrukturspezialisten Broadridge zusammen. Dadurch können Inhaber von mehr als 250 tokenisierten Aktien direkt über ihre Wallet abstimmen.
Meist gelesen
XRP verschwindet in großem Stil von Binance: Was bedeutet das für den Kurs?
Viele XRP-Halter ziehen ihre Coins von der Kryptobörse Binance in eigene Wallets ab. Kann das dem Kurs neuen Schwung geben?
AI-Prognose: Wie wahrscheinlich ist es, dass XRP bis 2030 auf 20 Dollar steigt?
Das KI-Modell ChatGPT schätzt die Wahrscheinlichkeit für einen XRP-Kurs von 20 Dollar im Jahr 2030 als gering ein. Die mittlere Prognose liegt deutlich niedriger.
Warum der November 2026 für Ripple und XRP bedeutend sein könnte
Eine neue SWIFT-Aktualisierung im November 2026 und ein Konzept eines ehemaligen SWIFT-Veteranen nähren die Spekulationen über eine Rolle von XRP.
