Elon Musk behauptet, dass er mindestens 14 Regierungscomputer entdeckt hat, die buchstäblich aus dem Nichts Geld generieren. Laut dem Milliardär handelt es sich um Systeme unter anderem im Finanz-, Verteidigungs- und Gesundheitsministerium, die ohne direkte Kontrolle Zahlungen ausführen können.
Bitcoin als Lösung?
Während einer Folge des Podcasts Verdict with Ted Cruz teilte Musk seine Erkenntnisse. Er stellt fest, dass das US-Finanzsystem weniger kohärent ist, als man erwarten würde. „Man würde denken, dass alle Regierungscomputer miteinander kommunizieren, dass die Zahlen stimmen und dass alles für die Senatoren transparent ist. Das ist jedoch nicht der Fall,“ so Musk.
Seiner Meinung nach sind die Zahlen manchmal um 5 % bis 10 % ungenau. Deshalb bezeichnet er die beteiligten Systeme als „magische Geldcomputer“. „Jeder Computer, der Geld aus dem Nichts erschaffen kann, ist in meinen Augen magisch,“ erklärte er.
Jameson Lopp, Sicherheitsexperte beim Bitcoin (BTC)-Verwahrungsunternehmen Casa, reagierte mit einer kurzen, aber prägnanten Botschaft: „Bitcoin fixes this.“
Bitcoin-Anhänger betrachten die Kryptowährung als Schutz gegen Inflation, da das maximale Angebot auf 21 Millionen Münzen begrenzt ist. Im Gegensatz zu Fiatgeld, das von Zentralbanken und Regierungen unbegrenzt ausgeweitet werden kann, bietet Bitcoin eine dezentrale Alternative mit einer festen Obergrenze.
Überflüssige Ausgaben und Verschwendung
Musks Untersuchung ergab außerdem, dass einige Regierungsbehörden mehr Medienkonten, Software-Abonnements und Kreditkarten besitzen als Mitarbeiter. In einigen Fällen gibt es sogar doppelt so viele Abonnements wie Angestellte.
Dennoch glaubt Musk nicht, dass es sich in allen Fällen um absichtlichen Betrug handelt. „In den meisten Fällen ist es einfach Verschwendung und Inkompetenz,“ sagt er. Manchmal erhielten Unternehmen versehentlich Zahlungen, und es werde nie eine Rückerstattung gefordert.
„Wir sahen Zahlungen aus dem Finanzministerium ohne ersichtlichen Grund oder Referenzcode. Dann stellten wir fest, dass ein Vertrag, der eigentlich längst hätte beendet werden sollen, weiterhin lief und die Zahlungen weitergingen. Ist das Verschwendung oder Betrug?“ fragt sich Musk.
Sein Kampf gegen finanzielle Verschwendung hat nicht nur Zustimmung gefunden. Tesla-Fabriken in den USA wurden Ziel von Vandalismus – möglicherweise als Reaktion auf die von Musk durchgeführten Sparmaßnahmen unter dem Namen DOGE (Department of Government Efficiency). Aktivistengruppen, die sich gegen seine Reformen stellen, sprechen von einer „Take down Tesla“-Bewegung.
Musk scheint sich jedoch nicht einschüchtern zu lassen und setzt sich weiterhin dafür ein, unnötige Staatsausgaben aufzudecken. Wie groß der Einfluss seiner Enthüllungen sein wird, bleibt abzuwarten – doch seine Aussagen sorgen bereits jetzt für Aufsehen in der Politik und im Finanzsektor.
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