In einer kürzlichen Erklärung auf Twitter hat Edward Snowden, der bekannte Whistleblower und internationale Flüchtige, seine Unterstützung für Bitcoin ausgedrückt, indem er es als „den bedeutendsten monetären Fortschritt seit der Schaffung von Münzen“ bezeichnete.
Obwohl er seine Meinung als „unpopulär, aber wahr“ beschrieb, wies Snowden darauf hin, dass diejenigen, die seinen Standpunkt nicht glauben oder verstehen, selbst weiter forschen sollten, unter Bezugnahme auf ein Zitat von Satoshi Nakamoto, dem geheimnisvollen Schöpfer von Bitcoin.
Reformierung der Finanzwelt
Snowden, der seit Langem ein Bitcoin-Nutzer ist, teilte mit, wie er 2013 unter einem Pseudonym Bitcoin nutzte, um die Server zu bezahlen, auf denen das Material gehostet wurde, das er an Journalisten durchsickern ließ. Seine Enthüllungen über das Überwachungsprogramm der NSA führten zu Spionagevorwürfen durch die US-Regierung, woraufhin Snowden nach Russland floh, wo er derzeit im Exil lebt.
Während einer virtuellen Rede auf der Bitcoin Amsterdam-Konferenz im letzten Jahr betonte Snowden die Bedeutung von Bitcoin als Mittel zur Reformierung der Finanzwelt, anstatt sich auf dessen schwankenden Wert zu konzentrieren. Er betrachtete Bitcoin als ein mächtiges Werkzeug, das helfen kann, die zukünftige Gestalt der Welt zu bestimmen, insbesondere im Bereich der Zahlungen und Finanzen.
Kritik an CBDCs
Weiterhin übte Snowden Kritik an den digitalen Währungen der Zentralbanken, auch bekannt als CBDCs, und bezeichnete sie als „kryptofaschistisch“, da sie seiner Meinung nach die grundlegenden Eigentumsrechte am Geld untergraben. Trotz seiner Kritik an CBDCs findet Snowden Unterstützung bei bemerkenswerten Persönlichkeiten wie dem ehemaligen Präsidenten Donald Trump, dem House Majority Whip Tom Emmer und dem Gouverneur von Florida, Ron DeSantis.
Neben seinen Standpunkten zu Bitcoin und CBDCs hat Snowden auch datenschutzorientierte Krypto-Projekte unterstützt, einschließlich seiner Beteiligung an der Schaffung der Datenschutzmünze Zcash. Zudem unterstützte er früher in diesem Jahr den Rechtsverteidigungsfonds von Roman Storm, dem Mitbegründer von Tornado Cash, der mit Geldwäschevorwürfen im Zusammenhang mit dem Münzmischdienst konfrontiert ist.
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