Der amerikanische Präsident Donald Trump macht erneut Schlagzeilen mit einem bemerkenswerten Plan. Er zieht ernsthaft in Betracht, Grönland, ein Gebiet von über 2,1 Millionen Quadratkilometern, zu den Vereinigten Staaten hinzuzufügen. Während dieses Vorhaben zunächst als Scherz oder Ablenkungsmanöver abgetan wurde, scheint Trump nun tatsächlich Schritte in diese Richtung zu unternehmen. International wirft dieser Ansatz viele Fragen auf. Eine militärische Invasion scheint vorerst ausgeschlossen, doch in Washington wird ernsthaft über eine wirtschaftliche Übernahme nachgedacht.
USA erwägt Übernahme durch Millionenangebot
Trump und sein Team arbeiten derzeit an einem Vorschlag, Grönland zu kaufen. Es wäre nicht das erste Mal, dass die Vereinigten Staaten versuchen, einen solchen Plan umzusetzen. Im 19. Jahrhundert kauften die Amerikaner Louisiana von Frankreich und später Alaska von Russland. Auch Grönland ist schon länger im Fokus. In der Vergangenheit unternahmen die USA zwei Versuche, die Insel zu erwerben. Der erste scheiterte während der Verhandlungen. Der zweite misslang trotz eines Angebots von 100 Millionen Dollar.
Dieses Mal plant Trump, ein höheres Angebot abzugeben und direkte finanzielle Anreize für die lokale Bevölkerung zu schaffen. Einwohner von Grönland sollen laut Quellen Beträge zwischen 10.000 und 100.000 Dollar pro Person angeboten bekommen. Damit hofft man, lokale Unterstützung für den Übernahmeplan zu gewinnen. Fraglich ist jedoch, ob die Bevölkerung sich darauf einlässt.
Politische Hürden innerhalb der USA
Selbst wenn die Grönländer für die finanziellen Versprechen empfänglich wären, gibt es erhebliche Hindernisse. Zunächst muss der amerikanische Präsident ein Budget für den Kauf freigeben. Dafür benötigt er die Zustimmung sowohl des Repräsentantenhauses als auch des Senats.
Diese Unterstützung scheint derzeit weit entfernt. Die wirtschaftliche Lage in den Vereinigten Staaten ist angespannt. Es herrscht ein gespaltenes politisches Klima. Es bleibt fraglich, ob der Kongress Mittel für einen Plan bereitstellen will, der weltweit Spannungen hervorruft.
NATO und Dänemark äußern Besorgnis
In der internationalen Gemeinschaft wächst die Besorgnis über Trumps Pläne. Kürzlich entführten US-Truppen den Staatschef Venezuelas unter dem Vorwand des Drogenschmuggels. Diese Aktion nährte das Bild eines unberechenbaren Amerika, was Partner innerhalb der NATO mit Argwohn betrachten.
Die Spannungen steigen weiter, da sich zeigt, dass Trump Grönland strategisch für die nationale Sicherheit nutzen will. Laut ihm würde die Insel eine Schlüsselrolle bei der Verteidigung des amerikanischen Kontinents einnehmen. Dänemark und Grönland haben inzwischen klargestellt, dass das Gebiet nicht zum Verkauf steht. Dennoch bleibt die Befürchtung bestehen, dass die USA bei gescheiterten Verhandlungen andere Mittel in Betracht ziehen könnten.
Eine militärische Übernahme wird derzeit als unwahrscheinlich angesehen. Doch frühere Äußerungen von Trump schließen einen solchen Schritt nicht aus. Sollte es dennoch dazu kommen, sähe sich die NATO gezwungen einzugreifen. In diesem Fall würde das Gebiet eines Verbündeten nämlich ohne Erlaubnis betreten.
Polymarket sieht steigende Übernahmechancen
Auf der Wettplattform Polymarket wächst das Vertrauen, dass Trump tatsächlich Erfolg haben wird. Nutzer können dort auf zukünftige Ereignisse wetten. Im Dezember schätzte man die Chance auf eine erfolgreiche Übernahme noch auf sieben Prozent. Mittlerweile ist sie auf sechzehn Prozent gestiegen. Vor zwei Tagen erreichte die Vorhersage sogar kurzfristig 37 Prozent.

Die Wette auf der Plattform dreht sich um die Frage, ob die Vereinigten Staaten bis 2026 tatsächlich (einen Teil von) Grönland erwerben werden. In den kommenden Monaten wird sich zeigen, ob Trump diesen Plan tatsächlich umsetzen wird. Voraussichtlich wird er zunächst auf Verhandlungen setzen. Scheitern diese, bleibt abzuwarten, ob er bereit ist, seine Ambition aufzugeben.
Michael Saylor attackiert MSCI: „Bitcoin braucht euch nicht“
Strategy wehrt sich gegen neue MSCI-Regeln, die das Unternehmen wegen seiner hohen Bitcoin-Bestände aus wichtigen Aktienindizes ausschließen könnten.
Apple entwickelt mit Alibaba eigene KI für iPhones in China
Apple arbeitet mit Alibaba an einem speziellen KI-Modell für China. Dadurch könnten iPhones in China künftig eine andere künstliche Intelligenz nutzen als Geräte in anderen Märkten.
KI treibt den S&P 500 auf Rekord – doch die Zinsen senden ein Warnsignal
Der S&P 500 erreichte gestern erneut ein Rekordhoch. Doch zugleich nehmen die Risiken am Markt zu. Darauf sollten Anleger jetzt achten.
Meist gelesen
Ehemaliger ASML-Forscher bringt China bei entscheidender EUV-Lichtquelle voran
China kommt eigenen EUV-Chipmaschinen dank eines früheren ASML-Wissenschaftlers näher – doch ASML bleibt vorerst vorn.
Kryptomarkt prognostiziert XRP-Kurs für den 31. August
Polymarket-Händler rechnen damit, dass XRP den August unter 1,20 Dollar beendet – trotz positiver Entwicklungen rund um den XRP Ledger.
So viel XRP braucht man für einen Platz unter den größten Haltern
Die aktualisierte XRP Rich List zeigt, wie die Coins verteilt sind und wie viel XRP die größten Konten derzeit halten.
