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Im Allgemeinen wird die Präsidentschaft von Donald Trump als positiv für Bitcoin angesehen. Obwohl die von ihm versprochene Strategic Bitcoin Reserve noch nicht umgesetzt wurde, gibt es bereits viele Verbesserungen für die Branche in den USA. Doch letzte Nacht tat Trump etwas, das Bitcoin vorübergehend unter Druck setzte.
Gestern Abend kündigte Donald Trump an, dass er ab dem 1. Februar Importzölle von 25 % auf Mexiko und Kanada einführen will.
Daraufhin fielen alle Finanzmärkte am Ende der US-Handelssitzung, und auch Bitcoin hatte zu kämpfen. Das kam zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, denn Bitcoin näherte sich gerade seinem Allzeithoch von 109.000 Dollar.
Die Kryptowährung lag zu diesem Zeitpunkt bei 106.000 Dollar, fiel jedoch inzwischen auf 104.000 Dollar.
Das muss nicht unbedingt das Ende des Aufwärtstrends bedeuten, doch es ist ein Zeichen dafür, dass der Markt solche Eingriffe von Trump als negativ für Finanzanlagen betrachtet.
Trotz der kurzfristigen Unsicherheit bleibt der Markt insgesamt positiv für Bitcoin gestimmt. Besonders hohe Erwartungen gibt es derzeit an MicroStrategy, wie die Wettmärkte auf Polymarket zeigen.
Dort liegt die Wahrscheinlichkeit bei 60 %, dass MicroStrategy bis März mehr als 500.000 Bitcoin besitzt.
Aktuell hält das Unternehmen 471.107 Bitcoin, die zu einem Durchschnittspreis von etwa 62.000 Dollar gekauft wurden. Zum aktuellen Kurs entspricht das einem Wert von rund 50 Milliarden Dollar – ein deutlicher Buchgewinn für MicroStrategy.
Sollten die Wettenden auf Polymarket richtig liegen, müsste MicroStrategy im Februar fast 30.000 weitere Bitcoin kaufen. Dafür wären bei den aktuellen Kursen über 3 Milliarden Dollar erforderlich.
Damit diese Strategie aufgeht, müsste MicroStrategy also weiterhin erfolgreich Kapital beschaffen. Was denkst du? Wird das Unternehmen in den kommenden Wochen so viele Bitcoin kaufen können?
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