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Ein 81-jähriger Erbe des Hermès-Vermögens behauptet, einen schwindelerregenden Verlust von 13 Milliarden Dollar erlitten zu haben. Nicolas Puech gibt an, dass er keine Spur von seinen sechs Millionen Hermès-Aktien finden kann.
Puech beschuldigt seinen Finanzberater Eric Freymond, die Aktien gestohlen zu haben. Laut Puech habe Freymond über zwei Jahrzehnte hinweg einen umfangreichen Betrug organisiert, berichtet das Wall Street Journal.
Freymond weist diese Vorwürfe jedoch zurück und behauptet, Puech würde lügen, um Erbschaftssteuern zu vermeiden.
Puech hat bereits mehrfach versucht, in Genf Klagen gegen Freymond einzureichen, bisher jedoch ohne Erfolg. Die Schweizer Gerichte argumentieren, dass es nicht genügend Beweise gebe und Puech nicht sorgfältig genug vorgegangen sei.
Dieser juristische Streit dürfte noch länger andauern, da sowohl die Hermès-Familie als auch andere Parteien die Wahrheit hinter den verschwundenen Milliarden herausfinden wollen.
Es handelt sich hier schließlich nicht um ein paar Millionen, sondern um Milliarden Dollar. Es erscheint fast unbegreiflich, dass es keine klaren Aufzeichnungen darüber gibt, was mit Puechs Aktien passiert ist.
Man könnte erwarten, dass irgendwo ein Register oder Handelsprotokolle existieren, die Aufschluss darüber geben könnten, wie die Aktien verschwunden sind.
Hermès wurde 1837 von Thierry Hermès in Paris gegründet und stellte ursprünglich Luxusprodukte für Pferde her. Mit der Zeit erweiterte das Unternehmen sein Angebot und wurde zu einem der renommiertesten Luxusmarken weltweit.
Nun steht das Unternehmen im Mittelpunkt eines Rätsels um mehrere Milliarden Dollar. Was für eine unglaubliche Geschichte.
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