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Die US-Regierung nimmt eine der am schnellsten wachsenden Formen internationaler Kriminalität ins Visier. Das Justizministerium startet eine spezielle Strike Force, die sich vollständig auf Krypto-Betrugsnetzwerke in Südostasien konzentriert. Laut den Behörden verdienen diese Banden bis zu 10 Milliarden Dollar pro Jahr mit Fake-Investments, Romance-Scams und gefälschten Krypto-Plattformen.
Die neue Scam Center Strike Force ist ein Schulterschluss mehrerer US-Behörden, darunter FBI, Secret Service und das Justizministerium. Ziel ist es, die größten und professionellsten kriminellen Organisationen zu zerschlagen, die von Kambodscha, Laos und Myanmar aus agieren.
Nach der Erklärung haben sich diese Scam-Zentren zu kompletten Wirtschaftssystemen entwickelt. In manchen Regionen soll fast die Hälfte des lokalen Bruttoinlandsprodukts aus Online-Betrug stammen. Dazu gehören auch Zwangskriminalität und Krypto-Investments über Fake-Plattformen. Opfer in den USA werden häufig dazu gebracht, Geld auf scheinbar legitime Krypto-Websites einzuzahlen. Anschließend wird es über verschachtelte Wege nach Asien verschoben.
Die Strike Force nimmt US-Infrastruktur ins Visier, die von Kriminellen genutzt wird – etwa Social-Media-Profile, Werbenetzwerke, Hosting-Provider und Apps, die eingesetzt werden, um Opfer in die Irre zu führen. US-Unternehmen sollen eingebunden werden, um den Zugang zu diesen Offshore-Scam-Zentren abzuschneiden.
Jeanine Pirro, US Attorney für Washington, D.C., zeichnet ein drastisches Bild. Sie spricht von einer massiven Vermögensverschiebung – nicht durch Investitionen, sondern durch Betrug.
Ihrem Eindruck nach birgt dies Risiken für die nationale wie auch die innere Sicherheit. Sie betont, dass viele Operationen von kriminellen Organisationen mit chinesischen Wurzeln gesteuert werden. Diese Gruppen seien zuvor von Peking unter Druck gesetzt worden und in Nachbarländer ausgewichen.
Die Taskforce hat inzwischen Kryptowerte im Wert von über 400 Millionen Dollar beschlagnahmt. Zudem wurden neue Verfahren eingeleitet, um weitere 80 Millionen Dollar an Opfer zurückzuerstatten.
Das Vorgehen der USA fällt in eine Phase, in der auch die südostasiatischen Länder härter durchgreifen. Thailand lieferte diese Woche einen Verdächtigen an China aus. Myanmar meldete zuvor, in diesem Jahr mehr als 10.000 ausländische Arbeitskräfte festgenommen zu haben. Sie waren in Scam-Zentren aktiv oder wurden dort zur Arbeit gezwungen.
Im Oktober wurde der Vorsitzende der kambodschanischen Prince Group beschuldigt, ein gigantisches Cyberbetrugsnetzwerk zu führen. Dabei wurden Bitcoin im Wert von rund 15 Milliarden Dollar beschlagnahmt. Es war die größte Krypto-Beschlagnahme in der Geschichte der US-Regierung.
Mit der neuen Strike Force macht Washington klar, dass Krypto-Betrug nicht länger als Randphänomen gilt. Er wird als großangelegte internationale Bedrohung betrachtet.
In den vergangenen Tagen tauchten online Berichte über ein mögliches Datenleck bei CoinMarketCap auf.
DeFi-Plattformen müssen ihre Sicherheitsvorkehrungen überarbeiten, während JPMorgan KI-Angriffe bereits als systemisches Risiko einstuft.
Die Malware mit dem Namen „Mach-O Man“ wurde diese Woche von Cybersicherheitsexperten identifiziert.
Was sagen Analysten zur XRP-Kursentwicklung bis 2030? Die Vorhersagen reichen von 1,57 Dollar bis zu einem extremen Szenario von 1.000 Dollar.
Ein Analyst benennt drei Katalysatoren, die den XRP-Kurs in den kommenden Monaten deutlich antreiben könnten: X-Money, eine Carry-Trade-Umkehr und der CLARITY Act.
Der Analyst Crypto Dyl News spricht sich für ein XRP-Kursziel von 10.000 Dollar aus. Statt der Einführung im Einzelhandel soll die Integration in Bankensystemen entscheidend sein.