Das amerikanische Unternehmen Kraken plant, eine institutionelle Abteilung zu seiner Börsenplattform hinzuzufügen. Damit möchte Kraken von dem riesigen Hype um Spot Bitcoin ETFs profitieren. Ziel ist es, großen Investoren die Möglichkeit zu geben, über Spotmärkte auf der Plattform zu kaufen, aber Kraken möchte auch Over-the-Counter (OTC)-Handel und Staking anbieten.
Staked-Mitgründer Tim Ogilvie, der zu Kraken kam, als es sein Unternehmen im Dezember 2021 übernahm, wird der Leiter der neuen institutionellen Abteilung sein.
‘Institutionelles Interesse an Bitcoin wächst’
Laut demselben Ogilvie wächst die institutionelle Annahme von Bitcoin und Krypto derzeit sehr schnell. „Die kürzliche Genehmigung der Spot Bitcoin ETFs hat einen allgemeinen Anstieg der institutionellen Nachfrage verursacht“, so Ogilvie.
Die „Neuen Neun“ Spot Bitcoin ETFs verzeichneten bis heute einen Nettozufluss von 6 Milliarden Dollar seit ihrer Einführung am 11. Januar. Das ergibt einen durchschnittlichen täglichen Zufluss von 196 Millionen Dollar.
Früher in dieser Woche erreichten die ETFs auch ein tägliches Handelsvolumenrekord mit einem Handelsvolumen von 2,4 Milliarden Dollar.
Während der Spot Bitcoin ETF von Grayscale eine negative Kraft auf dem Markt darstellt, sind es vor allem BlackRock und Fidelity, die positiv die Führung übernehmen und für Milliarden Dollar an Zuflüssen sorgen.
Konkurrenz zu Coinbase
Mit den neuen institutionellen Dienstleistungen möchte Kraken natürlich in Konkurrenz zu Coinbase treten, das derzeit ein wenig der Alleinherrscher auf diesem Markt ist.
Fast alle Anbieter von Spot Bitcoin ETFs sind derzeit bei Coinbase, als die Partei, die ihre Bitcoin verwaltet. Allerdings gibt es auch noch Binance Institutional, aber es steht zur Frage, inwieweit diese nach allen Skandalen großes Interesse wecken.
Letztendlich suchen große Investoren nach einer Partei, der sie vertrauen können, und über Binance bestehen nun einmal gewisse Zweifel.
Nicht umsonst erhielten sie eine Strafe von 4,3 Milliarden Dollar in den Vereinigten Staaten. Da muss etwas im Gange sein, denn viel größere Strafen als diese wurden in Amerika nicht verhängt.
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