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Wenn wir den Zahlen von Pragmatic Capitalism Glauben schenken dürfen, dann hat der US-Dollar seit 2013 etwa 96,4 Prozent seiner Kaufkraft verloren. Die steigende Inflation, wirtschaftliche Probleme und Zinserhöhungen führen dazu, dass der US-Dollar immer mehr von seinem Wert einbüßen muss.

Der US-Dollar wurde lange Zeit als der große Boss auf den Devisenmärkten angesehen und ist das im Prinzip immer noch. Es stimmt, dass der US-Dollar jedes Jahr einen erheblichen Teil seiner Kaufkraft verliert, aber das bedeutet nicht, dass es sofort eine Alternative gibt.
Tatsache ist jedoch, dass die Inflation ernsthafte Formen annimmt.
„Heute bieten die Menschen deutlich weniger Sachen für den US-Dollar an. Seit 1933 hat der US-Dollar 92 Prozent seiner inländischen Kaufkraft verloren. Selbst bei der ‚durchschnittlichen‘ Inflationsrate von 2,7 Prozent pro Jahr, die wir seit 1994 gesehen haben“, so ein Artikel im Foundation of Economic Forum.
Andererseits ist die amerikanische Wirtschaft nach wie vor eine Großmacht. In dieser Hinsicht scheint der US-Dollar doch eine positive Kraft für die Vereinigten Staaten gewesen zu sein.
Wenn Sie 1970 100 Dollar in amerikanische Aktien investiert hätten, dann hätten Sie heute 16.670 Dollar. Weiter sind die inflationsbereinigten Löhne in Amerika seit 1970 um 65 Prozent gestiegen.
Die Lebensstandards im Land sind drastisch gestiegen, trotz der Tatsache, dass der US-Dollar langsam durch Inflation untergeht.
Ist diese Inflation dann wirklich so schlecht, oder könnte sie vielleicht eine Art Schmiermittel für die Entwicklung gewesen sein? Man könnte auch argumentieren, dass Inflation Menschen dazu zwingt, in Bewegung zu bleiben.
Man muss Sachen kaufen und man muss investieren, um der Inflation voraus zu sein. Das kann eine Gesellschaft natürlich auch motivieren und das scheint im Fall von Amerika gelungen zu sein. Nur wenn die Inflation wirklich strukturell zu hoch wird, könnte Bitcoin natürlich einen interessanten Fluchtweg bieten.
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