Ripple wurde 2012 gegründet und war damals als OpenCoin bekannt. Zwölf Jahre später hat es sich zu einer Schlüsselfigur in der Welt der digitalen Zahlungen und Kryptowährungen entwickelt.
In einem kürzlichen Interview mit dem amerikanischen Journalisten Ben Fong-Torres enthüllte Chris Larsen, Mitbegründer von Ripple, die faszinierende Geschichte hinter dem Unternehmen.
Wie Ripple zu seinem Namen kam
Der Name „Ripple“ stammt aus einem berühmten Lied der Grateful Dead, einer bekannten Rockband der 70er Jahre. Chris Larsen, Mitbegründer von Ripple, bestätigte dies in einem kürzlichen Interview.
Die Rechte an dem Namen „Ripple“ lagen ursprünglich bei einem Mann, der eine Telefonnummer für Grateful Dead-Informationen verwaltete. Larsen und sein Team konnten den Namen erwerben, indem sie Unternehmensanteile anboten, was sich letztendlich für beide Parteien als vorteilhaft erwies.
Larsens Wahl des Namens spiegelte seine Vision wider, eine Alternative zu Bitcoin (BTC) zu schaffen und Kryptowährungen weltweit frei zu verteilen. Diese Idee passte zum Thema des Grateful Dead-Liedes „Ripple“, das auf eine Quelle verweist.
Heute ist der Rest Geschichte, und das Projekt hat beispiellosen finanziellen Erfolg erzielt. Mit einer Marktkapitalisierung von 27,8 Milliarden Dollar ist es heute das achtgrößte Kryptoprojekt der Welt.
Schwelender Rechtsstreit
Das Projekt entwickelt sich schnell weiter, trotz des Rechtsstreits mit der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC), der seit Jahren andauert. Der Rechtsstreit begann im Dezember 2020 und dreht sich um angebliche Verstöße von Ripple gegen Bundeswertpapiergesetze.
Im vergangenen Jahr entschied der Richter, dass der sekundäre Verkauf von XRP nicht unter diese Gesetze fällt, der institutionelle Verkauf jedoch schon. Die SEC hält jedoch weiterhin an ihrer Forderung fest, Ripple mit einer Geldstrafe von fast 2 Milliarden Dollar zu belegen. Ripple lehnt diese Strafe ab und unterbreitete ein Gegenangebot von lediglich 10 Millionen Dollar.
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