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Die US Securities and Exchange Commission (SEC) hat erneut einen Konflikt mit Ripple. Zusätzlich zu dem laufenden Rechtsstreit hat die Regierungsbehörde angekündigt, dass Ripples neue, noch nicht eingeführte Stablecoin als „nicht registriertes Krypto-Asset“ eingestuft wird.
Eine solche Einstufung bedeutet, dass das Krypto-Asset nicht den regulatorischen Anforderungen entspricht, die üblicherweise für Finanzanlagen gelten. Die Registrierung bei einer Regulierungsbehörde soll Anleger schützen, indem sie Transparenz gewährleistet. Registrierte Anlagen müssen auch spezifischen Berichts- und Offenlegungsanforderungen entsprechen.
Im April kündigte Ripple seine Pläne zur Einführung einer Stablecoin an, was das Unternehmen in der wachsenden Stablecoin-Markt positioniert, der von großen Akteuren wie Tether (USDT) und USD Coin (USDC) dominiert wird.
Die Einführung der Ripple-Stablecoin geht auf die steigende Nachfrage im dezentralen Finanzsektor (DeFi) ein, in dem Stablecoins eine entscheidende Rolle im Liquiditätsmanagement und in der Zahlungsabwicklung spielen. Die digitale Währung soll später in diesem Jahr zunächst in den Vereinigten Staaten (USA) eingeführt werden, mit Expansionsplänen nach Europa und Asien.
Die SEC übt schon seit einiger Zeit Kritik an Ripple. Die Regierungsbehörde behauptet, dass Ripple seit 2013 in den Verkauf von XRP als nicht registriertes Wertpapier verwickelt ist. Zudem gibt die SEC an, dass Richterin Analisa Torres geurteilt hat, dass die Verkäufe von XRP an institutionelle Kunden zwischen 2013 und 2020 als Investitionsverträge angesehen werden können.
Die SEC fordert Richterin Torres auf, ein dauerhaftes Verbot zukünftiger Verkäufe von XRP im Zusammenhang mit Ripples On-Demand Liquidity (ODL)-Dienst zu erlassen, um weitere Verstöße gegen die Bundeswertpapiergesetze zu verhindern. Trotz eines solchen Verbots wäre Ripple immer noch in der Lage, ODL-Dienste in den Vereinigten Staaten anzubieten, allerdings mit ihrer kommenden Stablecoin anstelle von XRP für Transaktionen.
Bankexperte CharuSan prognostiziert einen XRP-Kursanstieg auf 300 Dollar, sollten große Banken Ripples ODL-System nutzen.
Krypto-Analyst Remi Relief sieht den XRP-Kurs auf 1.200 bis 1.700 Dollar steigen. In einem Krisenszenario seien sogar 10.000 Dollar möglich.
Ripple steht auf der CNBC Disruptor 50 Liste von 2026 und bestätigt damit seine wachsende Bedeutung in der Kryptobranche.
ChatGPT, Gemini und DeepSeek erwarten, dass der XRP-Kurs kurzfristig bei rund 1,34 Dollar verharrt.
AI-Modelle prognostizieren einen XRP-Kurs von durchschnittlich 1,55 Dollar bis Ende Mai. Investoren haben seit Oktober 2025 4 Milliarden XRP gekauft. Der Markt wartet auf CLARITY Act.
Ein Anleger, der Anfang 2026 XRP für 1.000 Dollar kaufte, steht trotz einer spektakulären Rallye Anfang des Jahres immer noch im Minus.