Das neue Jahr bringt sofort einen entscheidenden Moment für Bitcoin (BTC), mit der Deadline am 10. Januar für die US-amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC), um einen Spot Exchange-Traded Fund (ETF) zu genehmigen. Der Weg zur Genehmigung scheint jedoch nicht ohne Herausforderungen zu sein, da eine überwältigende Menge an Papierarbeit verarbeitet werden muss, um das Finanzprodukt zu genehmigen.
SEC steht unter hohem Zeitdruck
Journalistin Eleanor Terett von FOX Business, die ihre Einsichten auf X, dem ehemaligen Twitter, teilte, skizziert die Herausforderungen, vor denen die SEC steht. Terett weist darauf hin, dass noch viel Arbeit zu tun ist; die SEC muss nämlich alle Änderungen bewerten, die kürzlich in den am Freitag eingereichten S-1-Formularen vorgenommen wurden. Dieser Prozess wird mit dem langwierigen Genehmigungsprozess für Ethereum (ETH) Futures im Oktober letzten Jahres verglichen. Darüber hinaus hat der Urlaub vieler SEC-Mitarbeiter während der Weihnachtszeit den Fortschritt möglicherweise nicht gefördert, was zusätzlichen Druck auf die Entscheidungsfindung rund um den ETF legt.
Radiostille bei der SEC
Es gibt Gerüchte, dass der Vermögensverwalter BlackRock zusammen mit Konkurrenten wie Fidelity, Invesco, VanEck und Bitwise, die alle im Rennen um eine ETF-Genehmigung sind, gemeldet hat, dass derzeit eine Radiostille seitens der SEC herrscht.
Es wird zudem erwartet, dass die Behörde möglicherweise mehrere Anträge gleichzeitig bewerten und genehmigen wird. Dies würde einen zusätzlichen Zeitaufwand erfordern, angesichts der Komplexität und der Bedeutung solcher Entscheidungen. Dieser Schritt könnte einen erheblichen Einfluss auf den Markt haben, erfordert jedoch eine gründliche Bewertung durch die SEC, was den Prozess verlängert.
Ökonom warnt Investoren
Während viele Investoren optimistisch über die aktuellen Entwicklungen sind, herrscht auch Skepsis. Der Ökonom Alex Krüger warnt Investoren vor der Möglichkeit signifikanter Kursschwankungen bei Bitcoin nach einer möglichen Genehmigung verschiedener ETFs durch die amerikanische SEC. Krüger deutet an, dass trotz einer möglichen anfänglichen Kurssteigerung, der Kurs innerhalb einer Frist von zwei Wochen fallen könnte.
Er betont, dass, obwohl starke Kapitalzuflüsse den Kurs anfänglich antreiben könnten, eine enttäuschende Aufnahme oder sogar eine Ablehnung der ETFs einen negativen Einfluss auf den Kurs haben könnte. Diese vorsichtige Herangehensweise erinnert Investoren daran, sowohl die Chancen als auch die Risiken dieser wichtigen Marktentwicklung zu berücksichtigen.
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