Der Kurs von Hyperliquid (HYPE) ist in den vergangenen 24 Stunden deutlich gestiegen und verzeichnete heute ein Plus von satten 12 Prozent. Damit ist sie die mit Abstand stärkste große Kryptowährung des Tages. Doch was treibt diesen Preissprung?
Das steckt hinter dem HYPE-Kurssprung
Der plötzliche Kurssprung von HYPE kommt nicht aus dem Nichts. Am 22. Oktober wurde die Gründung eines neuen Unternehmens bekannt: Hyperliquid Strategies Inc. (HSI). Das Unternehmen hat bei der US-Börsenaufsicht SEC einen Antrag eingereicht, um über die Ausgabe von 160 Millionen Aktien 1 Milliarde US-Dollar einzusammeln.
HSI ist das Ergebnis einer bemerkenswerten Fusion. Das an der Nasdaq gelistete Biotech-Unternehmen Sonnet BioTherapeutics schließt sich mit dem SPAC Rorschach I LLC in einem sogenannten Reverse-Merger im Wert von 888 Millionen US-Dollar zusammen.
Für Krypto-Investoren macht diese Transaktion besonders interessant: HSI startet mit einer digitalen Kriegskasse von satten 583 Millionen US-Dollar in HYPE-Token. Zudem ist ein separater Fonds über weitere 1 Milliarde US-Dollar reserviert für zusätzliche HYPE-Käufe. Das sendet ein starkes Signal: Hinter diesem Coin steht ernsthafte finanzielle Unterstützung.
Technische Analyse HYPE
Trotz des jüngsten Anstiegs wirkt das charttechnische Bild weiterhin fragil. Der HYPE-Kurs notiert nämlich unter dem 50- wie auch dem 100-Tage-Durchschnitt – diese liegen bei 46,31 bzw. 44,95 US-Dollar. Das deutet darauf hin, dass der Abwärtstrend noch nicht nachhaltig gebrochen ist.
Auch andere Indikatoren zeichnen ein gemischtes Bild. Der RSI liegt bei 45,51: Das ist kein Verkaufssignal mehr, aber auch nicht gerade stark. Während früherer Kursrückgänge sahen wir hingegen eine Spitze im Handelsvolumen – typisch für Panikverkäufe. Inzwischen ist dieses Volumen wieder abgeflaut, was darauf hindeuten könnte, dass der größte Verkaufsdruck vorbei ist. Käufer bleiben jedoch zurückhaltend.
Der MACD signalisiert, dass das negative Momentum etwas nachlässt. Dennoch hängt HYPE unter einem wichtigen technischen Niveau fest. Solange der Kurs unter dem 50-Tage-Durchschnitt bleibt, sind Aufwärtsbewegungen vorerst vor allem als temporäre Erholungen innerhalb eines Abwärtstrends zu werten.
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