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In einem Interview am vergangenen Wochenende sprach ein amerikanisches Nachrichtenmedium mit Changpeng Zhao, bekannt als ‚CZ‘, dem ehemaligen CEO der Krypto-Börse Binance. Dabei äußerte er sich über eine mögliche zukünftige Rolle in der Plattform. Zudem sprach er von einem möglichen ‚Superzyklus‘ für Bitcoin (BTC), der seiner Meinung nach bevorstehen könnte.
Am Sonntag hatte das Nachrichtenmedium CNBC die Gelegenheit, mit Zhao ins Gespräch zu kommen. Der ehemalige CEO von Binance wurde gefragt, ob er in Zukunft eventuell zum Handelsplattform zurückkehren würde. CZ sieht jedoch keine solche Rolle mehr für sich.
Zhao betonte, dass er selbst kein Bedürfnis nach einer solchen Rolle hat. Er fand den Zeitpunkt seines Rücktritts eigentlich recht gut gewählt.
Die Umstände entsprachen zwar nicht seinen Vorstellungen. Da das Unternehmen und CZ unter anderem für unzureichende Maßnahmen gegen Geldwäsche verantwortlich gemacht wurden. Erst durch die präsidiale Begnadigung von Donald Trump hätte er wieder bei Binance arbeiten können.
Im Interview erwähnte er jedoch die beiden aktuellen Direktoren des Unternehmens, Richard Teng und Yi He. Seiner Meinung nach sind die beiden mehr als fähig, die Plattform auf den richtigen Weg zu führen. Auch die Zahlen zeigen, dass Binance weiter wächst.
Im Dezember gab das Duo bekannt, dass es mittlerweile mehr als 300 Millionen Nutzer gibt. Gemeinsam sorgten sie für ein Handelsvolumen von 34 Billionen Dollar. Für CZ war dies eine Bestätigung, dass sie es auch ohne ihn schaffen können. Wenn er jetzt Ratschläge hat, teilt er diese nach eigenen Angaben einfach über seinen X-Account.
Zhao wurde auch nach seinen Erwartungen für den Bitcoin-Kurs in diesem Jahr gefragt. Seiner Meinung nach könnte die älteste Kryptowährung einen sogenannten ‚Superzyklus‘ durchlaufen. Normalerweise folgte die Währung immer einem ähnlichen 4-Jahres-Zyklus, der aber laut CZ gebrochen werden könnte.
Aufgrund der krypto-freundlichen Haltung der Amerikaner, die viele Länder übernehmen, und der schnell wachsenden Krypto-ETFs könnte der Zyklus erstmals verlängert werden. Dies sollte sich laut CZ in den kommenden 12 Monaten zeigen.
Welche möglichen Kursziele in diesem Superzyklus erreicht werden könnten, hat Zhao nicht mitgeteilt. Ein Superzyklus könnte jedoch auf eine längere Phase hindeuten, in der der Kurs weiter steigen kann.
Wie bereits in der Vergangenheit erreichte Bitcoin im vierten Quartal des Jahres nach dem Halving seinen Höchstkurs. Diesmal waren es über 126.000 Dollar. Sollte der Zyklus nicht gebrochen werden, könnten wir erst am Ende dieses Jahres einen Tiefpunkt erreichen.
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