Der Bitcoin koers konnte am Mittwoch erneut Fahrt aufnehmen und notiert derzeit über 93.000 Dollar. Damit steht die digitale Währung auf dem höchsten Stand seit zwei Wochen und es wirkt, als läge der schwerste Teil der Korrektur inzwischen hinter uns.

Schwache makroökonomische Daten aus den Vereinigten Staaten sorgten für zusätzlichen Optimismus hinsichtlich möglicher Lockerungen durch die US-Notenbank, wecken jedoch zugleich neue Zweifel.

US‑Arbeitsmarkt zeigt Schwäche

Seit der Corona-Pandemie war der starke US-Arbeitsmarkt ein wichtiger Treiber des Bitcoin-Bullmarkts. Dank historisch niedriger Arbeitslosigkeit blieb der Konsum in den Vereinigten Staten stabil, und wir sehen bereits seit Längerem ein überdurchschnittlich starkes Wirtschaftswachstum.

In den vergangenen Monaten schwächt sich der Arbeitsmarkt jedoch ab – und das sorgt für Verunsicherung. Für den Monat November meldete der ADP-Beschäftigungsbericht einen Rückgang um -32.000 Stellen im Privatsektor. Damit ist klar erkennbar, dass sich der US-Arbeitsmarkt inzwischen verkleinert.

US-Arbeitsmarkt unter Druck. Quelle: Bloomberg/ADP Research

Gleichzeitig wies der ADP-Bericht aus, dass die Löhne im Vergleich zu Oktober um 0,1 Prozent gesunken sind. Dadurch dürfte der Inflationsdruck nachlassen – und genau das verschafft der US-Notenbank Spielraum für zusätzliche Zinssenkungen.

Von einer Krise in den Vereinigten Staaten kann derzeit allerdings noch keine Rede sein: Die Wirtschaft wächst weiterhin mit fast 4 Prozent pro Jahr. Zugleich verfügt die US-Notenbank noch über ausreichende Munition, um auf eine mögliche weitere Abschwächung des Arbeitsmarktes zu reagieren.

Das wäre über Zinssenkungen möglich, mit denen wir wahrscheinlich am 10. Dezember rechnen können, aber auch über den Ankauf von Finanzwerten. Letzteres dürfte voraussichtlich irgendwann im Frühjahr 2026 beginnen – ungefähr zu dem Zeitpunkt, an dem Trump den neuen Vorsitzenden der US-Notenbank ernennen darf.

Sorgen um eine neue Blase wachsen

Darüber hinaus hält sich die Furcht, dass die KI-Blase irgendwann platzen könnte. Die US-Wirtschaft und die Finanzmärkte hängen in hohem Maße davon ab, dass der KI-Sektor weiter wächst. Derzeit fließen enorme Summen in die Entwicklung von KI und die dazu benötigte Infrastruktur.

Auch Jean Boivin, Leiter des BlackRock Investment Institute, nimmt diese Sorge am Markt wahr: „Es wird so viel über das Potenzial einer Blase gesprochen. Den Menschen ist das Risiko bewusst.“

Beim US-Einzelhändler Macy’s wiederum wächst die Sorge um die finanzielle Verfassung der amerikanischen Verbraucher. Dort zeigen die Zahlen, dass die Ausgaben leicht zurückgehen, was die Ergebnisse in den letzten Monaten des Jahres 2025 belasten könnte.

Für Bitcoin ist es extrem wichtig, dass die US-Wirtschaft ihr derzeitiges Wachstumstempo hält, denn eine Rezession würde mit hoher Wahrscheinlichkeit das Ende des Bullmarkts bedeuten. Vorerst deutet jedoch wenig darauf hin – die Perspektiven bleiben intakt.

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