Crypto.com CEO Kris Marszalek prognostiziert, dass die bevorstehenden Zinssenkungen der US-Notenbank ein starkes viertes Quartal 2025 für den Kryptomarkt einleiten werden.
In Gespräch mit Bloomberg gibt er an, dass die Umsätze seines Unternehmens dieses Jahr wahrscheinlich besser werden, „insbesondere wenn wir eine Zinssenkung sehen und darauf ein starkes Q4 folgt.“
Zinssenkung ist gut für den Kryptomarkt
Die Denkweise von Marszalek ist allerdings etwas einfach zu nennen. Er behauptet nämlich, dass Zinssenkungen der US-Notenbank generell gut für Krypto sind, weil sie das Ausleihen verbilligen und mehr Liquidität für Risikoanlagen wie Bitcoin verfügbar machen.
Grundsätzlich stimmt das, aber die wirtschaftlichen Bedingungen müssen weiterhin gleich bleiben. Normalerweise senkt die US-Notenbank die Zinsen nämlich, wenn es der Wirtschaft schlechter geht.
Es ist daher keineswegs eine Gesetzmäßigkeit, dass die Kurse von Finanzanlagen nach einer Zinssenkung steigen. Diesmal könnte das jedoch der Fall sein, da die US-Wirtschaft immer noch solide aussieht und eine Zinssenkung unnötig erscheint.
Andererseits teilen fast alle die Meinung von Marszalek, dass die Kurse dadurch steigen sollten. Aus diesem Grund könnte es sein, dass die Zinssenkung bereits größtenteils vom Markt eingepreist ist. Derzeit sieht man auf dem Futuresmarkt eine Wahrscheinlichkeit von fast 90 Prozent für eine Zinssenkung im September.
Geht Crypto.com an die Börse?
Weiterhin gibt Marszalek im Gespräch mit Bloomberg an, dass Crypto.com grundsätzlich über die Zahlen verfügt, um an die Börse zu gehen.
Aber dass sie es auch genießen, derzeit noch ein privates Unternehmen zu sein, und dass sie noch keine Entscheidung über einen möglichen Börsengang getroffen haben.
„Ich muss zugeben, dass es attraktiv ist, diese Optionen zu erwägen,“ so Marszalek in Reaktion auf eine Börsennotierung. Mehrere Kryptounternehmen konnten natürlich bereits eine Bewertung von mehreren Milliarden Dollar nach ihrem Börsendebüt realisieren.
Finanziell wäre dies auch attraktiv für Marszalek, da es ihm ermöglichen würde, einen Teil seines Unternehmens zu verkaufen und damit Geld zu verdienen. Allerdings kann man sich fragen, inwiefern jemand in der Position von Marszalek noch mehr Geld benötigt.
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