CoinShares International, ein führendes europäisches Investmentunternehmen, das auf digitale Vermögenswerte spezialisiert ist, hat erfolgreich seine FTX-Forderung verkauft. Laut einer offiziellen Pressemitteilung wird eine Rückgewinnungsrate von 116% erwartet, ohne Maklergebühren.

Lösung der FTX-Situation günstig für CoinShares

Der Verkauf resultiert in einem Ertrag von 31,32 Millionen britischen Pfund auf eine ursprüngliche Forderung von 26,6 Millionen Pfund. Dieser erfolgreiche Verkauf ermöglicht es CoinShares, seinen Aktionären höhere Renditen zu bieten und seinen Kunden verbesserte Dienstleistungen anzubieten.

Jean-Marie Mognetti, CEO von CoinShares, betonte die Bedeutung dieser Entwicklung und erklärte: „Die Lösung der FTX-Situation war sehr vorteilhaft für CoinShares. Diese außergewöhnliche Rückgewinnungsrate ist ein Beweis für das Engagement und die Expertise unseres Teams.“ Der Verkauf wird CoinShares in die Lage versetzen, in Wachstumschancen zu reinvestieren, um seine Marktposition weiter zu verbessern.

„Wir bleiben engagiert, diesen Erfolg zu nutzen, um unsere Aktionäre zu belohnen und weiteres Wachstum und Innovation innerhalb der digitalen Vermögenswerte-Industrie zu fördern“, so Mognetti.

Trotz Zusammenbruch von LUNA keine Probleme für CoinShares

Zuvor, im August 2022, berichtete CoinShares von einem Verlust von 21,7 Millionen US-Dollar durch die Exposition gegenüber Terra (LUNA), das im Mai desselben Jahres zusammenbrach. Trotz dieses Rückschlags betonte Mognetti damals, dass CoinShares über ausreichende Mittel verfügte, um die Marktaktivitäten dank einer effektiven Strategie fortzusetzen.

Die Widerstandsfähigkeit und der strategische Erfolg von CoinShares zeigen sich erneut in der jüngsten Rückgewinnung von 116% der FTX-Forderung, was 39,78 Millionen US-Dollar entspricht.

In einer verwandten Nachricht gab die japanische Kryptobörse BitFlyer am 20. Juni bekannt, dass sie die japanische Sparte der zusammengebrochenen FTX-Plattform übernehmen wird. BitFlyer Holdings wird FTX Japan vorübergehend in New Custody Company umbenennen, bis ein neuer Name festgelegt ist. Laut lokalen Presseberichten würde die Übernahme BitFlyer Milliarden Yen kosten, was Dutzenden Millionen Dollar entspricht.

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