Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Bitvavo: Jetzt 15 XRP
Bonus sichern
Der Aufstieg von Quantencomputern stellt langfristig eine potenzielle Bedrohung für Bitcoin dar, warnt Coinbase. Laut David Duong, Leiter des Investment Research bei der amerikanischen Kryptobörse, geht das Risiko über das Knacken von privaten Schlüsseln hinaus.
Es betrifft letztlich auch die wirtschaftliche und sicherheitstechnische Struktur des Netzwerks. Zugleich merkt er an, dass diese Bedrohung derzeit noch theoretisch ist und keine akute Gefahr darstellt.
In seiner Analyse beschreibt Duong zwei Wege, auf denen leistungsfähige Quantencomputer Bitcoin beeinträchtigen könnten. Der erste betrifft digitale Signaturen.
Bitcoin verwendet ECDSA-Kryptografie, um Besitz und Transaktionen zu sichern. Sobald Quantencomputer in der Lage sind, Algorithmen wie Shor und Grover effektiv auszuführen – ein Moment, das oft als „Q-Day“ bezeichnet wird – könnten sie theoretisch private Schlüssel aus öffentlichen Schlüsseln ableiten.
Dieses Risiko hat zwei Varianten. Zum einen sogenannte Langzeitangriffe auf Adressen, deren öffentlicher Schlüssel bereits in der Blockchain sichtbar ist. Zum anderen Kurzzeitangriffe, bei denen ein Angreifer versucht, eine Transaktion abzufangen, sobald ein öffentlicher Schlüssel im Mempool erscheint.
Laut Duong wären etwa 6,5 Millionen Bitcoin, rund 33 Prozent des gesamten Bestands, aufgrund der Wiederverwendung von Adressen und alten Skript-Typen diesem Langzeitrisiko ausgesetzt.
Die zweite Verwundbarkeit betrifft den Mining-Prozess. Theoretisch könnten Quantencomputer das Mining effizienter machen und das Gleichgewicht des Proof-of-Work-Systems stören. Duong sieht dies jedoch als ein späteres Problem: Die Dimensionen und Kosten der Quantenhardware machen dieses Szenario derzeit unrealistisch.
Trotz der beeindruckenden Zahlen stellt Coinbase fest, dass die derzeitige Quantentechnologie noch weit davon entfernt ist, die Bitcoin-Kryptografie zu brechen. Auch andere Experten, wie Adam Back von Blockstream und Charles Hoskinson von Cardano (ADA), sehen die Quantenbedrohung als eine Frage von Jahren, nicht von Monaten.
Trotzdem nimmt die Branche das Thema ernst. Das amerikanische Institut National Institute of Standards and Technology arbeitet bereits an Standards für sogenannte Post-Quantum-Kryptografie. Forscher von Chaincode Labs haben zudem Szenarien für eine mögliche Migration von Bitcoin zu quantensicheren Signaturen ausgearbeitet, sei es durch ein Notfallprogramm oder eine schrittweise Softwareanpassung.
Für Anleger ändert sich kurzfristig wenig. Es wird den Bitcoin-Kurs nicht direkt oder zumindest nicht signifikant beeinflussen. Quantencomputer stellen derzeit keine direkte Bedrohung für die Sicherheit von Bitcoin dar.
Langfristig könnte das Thema jedoch wichtig für das Vertrauen in das Netzwerk werden. Die Fähigkeit von Bitcoin, sich anzupassen, beispielsweise durch neue kryptografische Standards, wird entscheidend für die Wahrnehmung von Sicherheit und Nachhaltigkeit sein.
Die Botschaft von Coinbase ist somit zweigeteilt: Es besteht kein Grund zur Panik, aber auch kein Thema, das ignoriert werden sollte. Quantencomputing ist noch Zukunftsmusik, aber eine, die in den kommenden Jahren in der Diskussion über die langfristige Lebensfähigkeit von Bitcoin immer lauter werden könnte.
Der Bitcoin-Kurs erlitt in den frühen Morgenstunden des Montags einen Rückgang aufgrund neuer Spannungen im Nahen Osten.
Iran lehnt Gespräche mit den USA ab, was Bitcoin unter Druck setzt und den Kurs auf einen kritischen Punkt bringt.
Elon Musks X hat mit Cashtags den Krypto-Handel auf der Plattform eröffnet und die ersten Tests sind äußerst erfolgreich.
Der ehemalige Goldman Sachs-Analyst Dom Kwok sagt voraus, dass XRP bis 2030 auf 1.000 Dollar ansteigen könnte. Dies entspräche einem Anstieg von über 74.000 Prozent.
Wie realistisch ist ein Anstieg von XRP auf 3 Dollar in diesem Quartal? ChatGPT analysierte die Chancen und entwirft drei mögliche Szenarien.
Ein Analyst benennt drei Katalysatoren, die den XRP-Kurs in den kommenden Monaten deutlich antreiben könnten: X-Money, eine Carry-Trade-Umkehr und der CLARITY Act.