Die Aktie des Stablecoin-Unternehmens Circle ist innerhalb weniger Tage um 38 Prozent gestiegen. Nach starken Quartalszahlen überschritt der Kurs kurzzeitig die Marke von 90 Dollar, das höchste Niveau seit Monaten. Die Investmentbank Bernstein sieht darin Anzeichen dafür, dass das Unternehmen zunehmend unabhängiger von den Schwankungen des Kryptomarktes wird.

Circle wächst schneller als erwartet

Circle, das Unternehmen hinter der USDC Stablecoin, überraschte Investoren mit besser als erwarteten Quartalszahlen. Der Umsatz und der bereinigte Gewinn lagen über den Prognosen der Analysten.

Unmittelbar nach der Veröffentlichung sprang die Aktie im vorbörslichen Handel um etwa 16 Prozent. Dieser Trend setzte sich fort, sodass Circle gestern einen Höchststand von 90,65 Dollar erreichte.

Inzwischen ist der Kurs etwas zurückgegangen. Er schloss gestern bei 87,21 Dollar. Im vorbörslichen Handel liegt der Kurs derzeit bei 85,44 Dollar.

The Block hatte Einsicht in die Analyse von Bernstein. Daraus geht hervor, dass die Investmentbank nun von einer „deutlichen Entkoppelung vom Kryptomarkt“ spricht. Die Analysten meinen damit, dass Circle weniger abhängig von der reinen Dynamik innerhalb des Kryptomarktes wird, der derzeit von Angst und Unsicherheit geprägt ist.

Bernstein hält an der Empfehlung „outperform“ und einem Kursziel von 190 Dollar fest. Das ist mehr als das Doppelte des aktuellen Kurses.

Weniger abhängig von Zinsen, mehr von Transaktionen

Circle hat im vierten Quartal 2025 deutlich besser abgeschnitten als erwartet. Der Gewinn je Aktie lag bei 0,43 Dollar, während Analysten mit etwa 0,35 Dollar gerechnet hatten.

Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg auf 167 Millionen Dollar, mehr als das Vierfache im Vergleich zum Vorjahr. Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von 133 Millionen Dollar.

Bisher verdiente Circle hauptsächlich Geld durch Zinsen auf die Reserven hinter USDC. Zur Absicherung der digitalen Dollars investiert das Unternehmen einen Großteil in US-Staatsanleihen, die als relativ sichere Anlagen gelten. Solange die Zinsen hoch sind, bringt das erhebliche Einnahmen.

Bernstein zufolge wandelt sich das Geschäftsmodell jedoch. Circle generiert zunehmend Einnahmen aus Transaktionen und Infrastruktur. So erhält das Unternehmen Belohnungen als sogenannter Supervalidator im Canton (CC)-Netzwerk, einem privaten Blockchain-Netzwerk für große Finanzinstitute, in dem unter anderem digitale Anleihen und Zahlungen abgewickelt werden.

Circle erwartet, dass die Menge an USDC im Umlauf jährlich um etwa 40 Prozent wächst. Derzeit beträgt der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen USDC etwa 75,2 Milliarden Dollar. Zudem könnte der übrige Umsatz laut Unternehmen bis 2026 auf 170 Millionen Dollar steigen, gegenüber etwa 110 Millionen Dollar im Jahr 2025.

Diese Diversifizierung ist entscheidend. Je mehr Circle durch Transaktionen und Dienstleistungen verdient, desto weniger anfällig wird es für Zinsschwankungen und Kryptopreise.

Analyst: Circle durchbricht Abwärtstrend

Nach Ansicht des Analysten IncomeSharks hat die Aktie von Circle durch den jüngsten Anstieg technisch stark ausgebrochen. Er weist auf einen sogenannten „diagonalen Ausbruch“ hin, bei dem der Kurs eine fallende Trendlinie durchbrochen hat.

Auf dem Chart ist zu sehen, dass CRCL lange Zeit in einem Abwärtstrend war. So erreichte die Aktie im Juni, kurz nach dem Börsengang, ein Allzeithoch von fast 300 Dollar. Der jüngste Ausbruch über diese fallende Trendlinie könnte auf eine mögliche Trendwende hindeuten, bei der eine neue Aufwärtsrally eingeleitet wird.

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